#WissenschaftmitWirkung #SicherheitinTechnikundChemie

Position

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Werkstofftechnik, Maschinenbau oder vergleichbar

Bewerbungsfrist

13.02.2026

Kennziffer

12/26-9.6

Beschäftigungsumfang

Vollzeit

Gewünschter Besetzungstermin

01.04.2026

Vergütung

E 13 TVöD

Befristung

Befristet / 36 Monate

Ort

Berlin Steglitz

Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Fachbereich 9.6 - Additive Fertigung metallischer Komponenten



Gesucht wird zur Verstärkung unseres Teams im Fachbereich „Additive Fertigung metallischer Komponenten“ in Berlin-Steglitz zum 01.04.2026 ein*e

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Werkstofftechnik, Maschinenbau oder vergleichbar

Entgeltgruppe 13 TVöD
Zeitvertrag für 36 Monate
unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung
Vollzeit

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Werden Sie Teil unseres Teams von engagierten Mitarbeitenden!

Ihre Aufgaben:

Durchführung und Koordinierung von Forschungsarbeiten im Teilvorhaben der BAM „Untersuchungen an SE(B)-Proben“ im Rahmen des BMUKN-Verbundvorhabens MCGUSS -2 „Überprüfung der Master Curve-Modifikationsansätze für ferritisches Gusseisen mit Kugelgraphit“. Dazu sind sowohl theoretische Arbeiten als auch ein umfangreiches experimentelles Untersuchungsprogramm durchzuführen. Dieses beinhaltet insbesondere:

  • Aufbereitung der Literatur zur bruchmechanischen Zähigkeitsbewertung von Gusseisen mit Kugelgraphit
  • Werkstoffbeschaffung (Koordinierung mit Gießerei, Überwachung Gießkonzept und Werkstoffeigenschaftsprofil, Erarbeitung Probensystematik)
  • Organisation der Probenherstellung und der mechanisch-technologischen Werkstoffeigenschaftscharakterisierung (Erarbeitung normkonformes Prüfkonzept. Bewertung Versuchsergebnisse, Diskussion Versagensmechanismen)
  • Bruchmechanische Versuchsserien mit Klein- und Großproben bei erhöhten Belastungsgeschwindigkeiten (Weiterentwicklung, Koordinierung und Auswertung des temperatur- und belastungsgeschwindigkeitsabhängigen Untersuchungsprogramms, Analyse von Einflussfaktoren)
  • Ergebnisdiskussion und Abstimmung mit dem Projektpartner MPA Universität Stuttgart (Teilprojekt „Untersuchungen an C(T)- und DC(T)-Proben")
  • Statistische Analyse der erzeugten Datenbasis
  • Werkstoffspezifische Untersuchung methodischer Grundlagen der Master Curve-Methode
  • Fraktographische und metallographische Untersuchungen zum Bruchmechanismus
  • Nationaler und internationaler Austausch in relevanten Facharbeitskreisen und Normungsgremien
  • Dokumentation und Publikation (nationale und internationale Fachzeitschriften und Konferenzen, Projektberichte)

Ihre Qualifikationen:

  • Erfolgreich abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl.-Ing.*in/Master) der Fachrichtung Werkstofftechnik, Maschinenbau oder vergleichbar
  • Kenntnisse der bruchmechanischen Werkstoffprüfung und Bauteilbewertung sowie der mechanisch-technologischen Werkstoffprüfung
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Struktur-Eigenschaftsbeziehung metallischer Konstruktionswerkstoffe und Gefügebeurteilung
  • Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet duktiler Gusseisenwerkstoffe sind vorteilhaft
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen in der experimentellen mechanischen Versuchsdurchführung und der erforderlichen Messtechnik für Kraft, Weg und Temperatur sowie der statistischen Versuchsauswertung
  • Fähigkeit zur mündlichen Präsentation und Diskussion von Ergebnissen in nationalen und inter-nationalen Arbeitskreisen und auf Fachtagungen
  • Fähigkeit zur schriftlichen Ergebnisdokumentation, -diskussion und Veröffentlichung
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • sehr gute PC-Kenntnisse mit MS-Office, technisch-wissenschaftliche Grafiksoftware, z. B. Origin
  • Erfahrungen im Management von Forschungsprojekten vorteilhaft (Beantragung, wissenschaftliche Bearbeitung, Koordinierung, Berichterstattung)
  • Gutes Kommunikations- und Informationsverhalten, zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise, Initiative/Einsatzbereitschaft und -fähigkeit, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sowie Flexibilität

Unsere Leistungen:


  • Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
  • Attraktives und modernes Arbeitsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und Ausstattung auf wissenschaftlich neuestem Stand (Labore, etc.)
  • Möglichkeiten der internen, fachübergreifenden Vernetzung sowie Teilnahme an Teamevents
  • Einen Forschungs- und Entwicklungsspielraum für eigene innovative Ideen
  • Gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben [Work-Life-Balance], Möglichkeit des mobilen Arbeitens, flexible Arbeitszeitgestaltung, 30 Tage Urlaub sowie Inanspruchnahme bis zu 12 Zeitausgleichstagen im Jahr
  • Offene Willkommenskultur, zertifiziert familienfreundliches Arbeitsklima, regelmäßige Feedbackgesprächen und kompetente Ansprechpersonen, Nachhaltigkeit [u. a. Zuschuss zum Job-Ticket]

Ihre Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem bis zum 13.02.2026. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung zur Kennziffer 12/26-9.6 auch per Post an folgende Anschrift senden:

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
www.bam.de

Fachliche Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gerne Herr Dr.-Ing. Baer unter der Telefonnummer +49 30 8104-1534 bzw. per E-Mail unter Wolfram.Baer@bam.de.

Die BAM fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders. Gleichzeitig sind wir bestrebt, die gesellschaftliche Vielfalt widerzuspiegeln. Daher ist jede Bewerbung, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung oder sexuellen Identität herzlich willkommen.

Darüber hinaus hat die BAM sich die berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Menschen zum Ziel gesetzt. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die ausgeschriebene Stelle setzt ein geringes Maß an körperlicher Eignung voraus.