Die Digitale Materialchemie ist ein innovatives und interdisziplinäres Forschungsgebiet, das die traditionelle Materialchemie mit modernen digitalen Methoden verbindet. Die Digitale Materialchemie nutzt Computersimulationen und Modellierungstechniken, um das Verhalten von Materialien auf atomarer und molekularer Ebene zu untersuchen und vorherzusagen. Dazu gehören quantenchemische Berechnungen zur Untersuchung der elektronischen Strukturen und Eigenschaften von Materialien und Molekulardynamiksimulationen zur Analyse des dynamischen Verhaltens von Atomen und Molekülen. Die datengestützte Materialentwicklung ermöglicht die automatisierte Untersuchung einer Vielzahl von Materialzusammensetzungen und -strukturen unter Einbeziehung von Nachhaltigkeits- und Sicherheitsaspekten durch Hochdurchsatz-Screening und maschinelles Lernen zur Vorhersage von Materialeigenschaften und zur Optimierung von Syntheseprozessen.

Projekte

Funktionale Polymer- und Nanokomposit-3D-Architekturen mittels Multi-Photonen-Laserstrukturierung für hochentwickelte Anwendungen in Mikrobauelementen

Ionische Flüssigkristalle in Nanoporösen Festkörpern: Selbstorganisation, molekulare Mobilität und elektro-optische Funktionalitäten

PlasticTrace - Tracing Micro and NanoPlastics in Food and Environment: Metrological traceability of measurement data from nano- to small-microplastics for a greener environment and food safety

POLYRISK - Understanding human exposure and health hazard of micro- and nanoplastic contaminants in our environment

Weiterführende Informationen