Franziska Hanßke

Quelle: Monbijou Studio

"Probiert Dinge aus und akzeptiert auch, wenn etwas anders ist, als man es sich vorgestellt hat."

Wissen Sie bereits, welcher Karriereweg der richtige für Sie ist? Wissen Sie, wie Sie dorthin gelangen und welche Schritte als nächstes anstehen? Unsere Career Fireside Chats bieten die Gelegenheit, mit Alumni und Partner*innen der BAM zu Themen rund um Karrierepfade und Karrieretipps ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe ist speziell für Nachwuchswissenschaftler*innen der BAM. Die eingeladenen Sprecher*innen kommen aus verschiedenen Bereichen, wie z. B. Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Sektor mit möglichst unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Gemeinsam wollen wir über Erfahrungen sprechen und Raum für Fragen geben.

Dr. Franziska Hanßke, Sie haben physikalische Chemie studiert und arbeiten jetzt als Fertigungsingenieurin – wie passt das zusammen bzw. was hat sie zu diesem Karriereschritt bewogen?

Zu meinem jetzigen Beruf bin ich etwas über Umwege gekommen. Während meiner Verbandsarbeit habe ich Kontakte zur Jenoptik bekommen und ehe ich mich versah, wurde mein tägliches Umfeld die Halbleiterindustrie. Auf den ersten Blick mag das zwar vielleicht nicht sofort passen, allerdings basieren dort fast alle Fertigungsschritte auf physikalischen oder chemischen Prozessen. Da ist es auch mal ganz praktisch, eine/n Chemiker*in an Board zu haben.

Welche besondere Erinnerung/Erfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der BAM haben Sie mitgenommen?

Die Arbeitsgruppe war einfach toll, die gemeinsamen Messzeiten an externen Einrichtungen haben zusammengeschweißt. Einmal durfte ich mit einer Kollegin nach Melbourne (Australien) reisen, um 48h am Australian Synchrotron zu arbeiten. Mehr als drei Stunden haben wir nicht geschlafen über die gesamte Messzeit. Für uns war es aber nicht nur wichtig, gute Daten für uns, sondern auch für unsere Kolleg*innen zu sammeln.

Welchen Karrieretipp haben Sie für junge Wissenschaftler*innen?

Probiert Dinge aus und akzeptiert auch, wenn etwas anders ist, als man es sich vorgestellt hat. Nach der Promotion war ich mir sicher, dass der Job beim Verband ein Volltreffer für mich ist. Leider stellte sich heraus, dass die Verbandsarbeit und ich doch nicht so gut zueinanderpassen. Jetzt als Fertigungsingenieurin bin ich genau in meinem Element.

Lasst euch außerdem nicht verunsichern, der Berufsstart ist nicht einfach. Aber wenn man ein bisschen aus seiner Komfortzone kommt und auch mal über den Tellerrand guckt, klappt auch der.

Haben Sie an der BAM geforscht, promoviert oder die wissenschaftliche Arbeit durch Ihre Tätigkeit unterstützt?

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