22.11.2021

Grafik zum BAM Data Store

Quelle: BAM

Projektlaufzeit

01.12.2020 - 28.02.2021

Projektart

BAM eigenes Projekt

Projektstatus

Laufend

Kurzbeschreibung

Mit dem BAM Data Store soll ein digitales Forschungsdatenmanagement Framework (FDM) eingeführt werden, das den vielfältigen Anforderungen materialwissenschaftlicher Forschungsgruppen gerecht wird.

Ort

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Stilisierte Laborgegenstände

Quelle: BAM

Reproduzierbarkeit ist ein Kernelement guter Wissenschaft. Wissenschaftliche Ergebnisse können jedoch nur zuverlässig und langfristig reproduziert werden, wenn alle wichtigen Schritte von der Erhebung der Daten über diverse Prozessierungsschritte bis zum Ergebnis nachvollziehbar sind. Hierfür sind eine geeignete datenverlustsichere Dokumentation und Archivierung von Daten und Metadaten in einem digitalen System für Forschungsdatenmanagement (FDM) unerlässlich.

Ein Pfeil in der Mitte einer Zielscheibe

Quelle: BAM

Das Projekt BAM Data Store hat zum Ziel, ein digitales Forschungsdatenmanagement-Framework (FDM) einzuführen, das den vielfältigen Anforderungen materialwissenschaftlicher Forschungsgruppen an der BAM gerecht wird. Zu diesem Zweck wird die Open-Source-FDM-Plattform openBIS in einer definierten Pilotphase von ausgewählten BAM-Gruppen getestet.

Stilisierter Programmablaufplan

Quelle: BAM

Um die Eignung der FDM-Plattform openBIS für die BAM zu überprüfen, werden fünf ausgewählte Pilotgruppen der BAM in die Nutzung der Software eingeführt. Diese testen, inwieweit sich openBIS für die Repräsentation ihrer Arbeitsabläufe eignet und ob die Plattform ihre Ansprüche für FDM im Forschungsalltag erfüllt.

Händeschütteln

Quelle: BAM

Partner

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Scientific IT Services (SIS) an der ETH Zürich (Entwickler der FDM-Plattform openBIS)

Förderung

Das Projekt BAM Data Store wird aus BAM-internen Mitteln gefördert.

Der BAM Data Store

Mit dem BAM Data Store soll ein digitales Framework für internes Forschungsdatenmanagement (FDM) eingeführt werden, welches es den Forschenden der BAM ermöglicht, Experimente und Forschungsergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren sowie langfristig und zuverlässig zu archivieren. Um die Anforderungen an FDM innerhalb der BAM zu identifizieren und ein geeignetes System auszuwählen, wird eine mehrmonatige Pilotphase durchgeführt, in dessen Rahmen fünf ausgewählte Forschungsgruppen der BAM die FDM-Software openBIS testen. Im Anschluss wird basierend auf den Use Cases und Erfahrungen der Pilotgruppen eine Entscheidungsvorlage zu einem BAM-weiten Rollout des Systems erarbeitet. Sollte sich das Framework als anpassungsfähig für den materialwissenschaftlichen Bereich erweisen, ist ein BAM-weiter Rollout geplant, der die BAM als Treiber im institutionellen FDM positioniert und die Grundlage für moderne Datenanalyseverfahren legt.

openBIS - ein Forschungsdatenmanagement Framework mit Inventarverwaltung und elektronischem Laborbuch

Die Open Source-Plattform openBIS der Scienific IT Services an der ETH Zürich wurde ursprünglich für den lebenswissenschaftlichen Bereich entwickelt, wird inzwischen aber in zahlreichen Forschungsinstituten unterschiedlicher Domänen für FDM genutzt. openBIS bietet drei Hauptfunktionalitäten: eine Inventarverwaltung zur Speicherung und digitalen Repräsentation von Laborproben, Geräten und Protokollen, ein elektronisches Laborbuch (eletronic lab notebook, ELN) zur Dokumentation von Laborexperimenten und eine Datenverwaltung zur Speicherung aller mit den Experimenten verbundenen Daten. Zusätzlich bietet openBIS diverse Schnittstellen, z.B. für automatischen Datenimport und die wissenschaftliche Datenanalyse mit Jupyter Notebooks.

Partner

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Referat eScience in Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen der BAM
ETH Zürich (openBIS Software)

Förderung

Das Projekt BAM Data Store wird aus BAM internen Mitteln gefördert.