28.08.2025

Dr. Frank Wille (BAM), Prof. Dr. Park Sun Kyu (KICT), Dr. Andreas Rogge (BAM), Dr. Kim Gang Suk (KICT) (v.l.n.r.).

Dr. Frank Wille (BAM), Prof. Dr. Park Sun Kyu (KICT), Dr. Andreas Rogge (BAM), Dr. Kim Gang Suk (KICT) (v.l.n.r.).

Quelle: BAM

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und das Korea Institute of Civil Engineering and Building Technology (KICT) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Bereich Wasserstoffsicherheit weiter auszubauen. Im Fokus stehen neue Forschungsinitiativen, wissenschaftlicher Austausch und gemeinsame Beiträge zur sicheren Energiewende.

Ziel der Vereinbarung ist es, die deutsch-koreanische Kooperation im Bereich Wasserstoff zu stärken und die bereits bestehende Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „H2Safe_Collaboration“ weiter zu vertiefen. Das MoU legt den Grundstein für gemeinsame Forschungsinitiativen, den wissenschaftlichen Austausch sowie den Dialog zu regulatorischen und technischen Fragestellungen. Kernbereiche der künftigen Zusammenarbeit sind die Sicherheit von Wasserstofftechnologien und -infrastrukturen, darüberhinaus die strukturelle Sicherheit von Bauwerken und -materialien sowie der Brandschutz.
Die Kooperation unterstützt die strategischen Ziele beider Institutionen im Kontext der Energiewende und trägt so zur Entwicklung sicherer und zuverlässiger Technologien bei. Gleichzeitig stärkt sie die internationale Sichtbarkeit und Vernetzung von BAM und KICT in der globalen Forschungslandschaft. Auf Basis des MoU sollen gemeinsame Projekte initiiert und der wissenschaftliche Austausch intensiviert werden.

Das Korea Institute of Civil Engineering and Building Technology (KICT) ist das führende staatlich finanzierte Forschungsinstitut Südkoreas im Bereich Bauwesen. Es widmet sich der Entwicklung innovativer Technologien für Infrastruktur, Bau und Stadtentwicklung. In den letzten Jahren hat KICT seine Forschungsaktivitäten verstärkt auf Zukunftsthemen wie nachhaltige Energie und Wasserstofftechnologien ausgerichtet.

Die BAM hat ihre umfassende Expertise im Bereich Wasserstofftechnologien im Kompetenzzentrum H2Safety@BAM, gebündelt, das einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der Wasserstoffstrategien der Bundesregierung und der EU leistet. Ziel ist es, Vertrauen in Wasserstoff als Energieträger der Zukunft zu schaffen und die sichere Anwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten – von der Erzeugung über den Transport und die Speicherung bis hin zur Nutzung.

Das Projekt H2Safe_Collaboration ist eine strategische Initiative unter der Leitung der BAM, die darauf abzielt, die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südkorea im Bereich der Wasserstoffsicherheit zu stärken. Im Rahmen des Projekts arbeiten BAM und KICT gemeinsam an der Entwicklung sicherer Wasserstofftechnologien, tauschen wissenschaftliche Erkenntnisse aus und fördern den Aufbau gemeinsamer Standards. Das Projekt dient als Plattform für den internationalen Wissens- und Technologietransfer und unterstützt die Umsetzung sicherheitsrelevanter Aspekte der Energiewende.