Position

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Informatik, technische Softwareentwicklung, Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Physik, Data Engineering oder vergleichbar

Bewerbungsfrist

12.02.2021

Kennziffer

11/21-S.3

Beschäftigungsumfang

Vollzeit

Gewünschter Besetzungstermin

01.03.2021

Vergütung

E 13 TVöD

Befristung

Befristet / 31.01.2024

Ort

Berlin Steglitz

Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Referat S.3 - eScience



Gesucht wird zur Verstärkung unseres Teams im Referat „eScience“ in Berlin-Steglitz zum 01.03.2021 ein*e

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) der Fachrichtung Informatik, technische Softwareentwicklung, Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Physik, Data Engineering oder vergleichbar

Entgeltgruppe 13 TVöD
Zeitvertrag bis zum 31.01.2024
unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung
Vollzeit/teilzeitgeeignet

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde mit Sitz in Berlin. Als Ressortforschungseinrichtung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie forschen, prüfen und beraten wir zum Schutz von Menschen, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus unserer Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen.

Die Digitalisierung der Materialwissenschaften birgt vielseitige Möglichkeiten zur Optimierung von Fertigungsprozessen und Prüfverfahren. Insbesondere Methoden des Datenmanagements und der Ontologie-basierten Beschreibung von materialwissenschaftlichen Prozessen zeigen hier großes Potential, z.B. bei der Beschreibung von Materialeigenschaften oder der Optimierung von Prozessparametern. Die BAM möchte hier eine Kernkompetenz entwickeln, um den Anforderungen einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Gesellschaft auch weiterhin gerecht zu werden.
Innerhalb eines Netzwerkes zur Digitalisierung der Materialforschung in Deutschland (Plattform MaterialDigital) entwickeln Sie als Teil eines Forschungsverbunds die Grundlagen zur Digitalisierung der Herstellungsprozesse von Beton. Sie werden Teil eines interdisziplinären Umfelds, das vielfältige Möglichkeiten bietet, zukunftsorientiert an der Schnittstelle von Bauwerksicherheit, Modellierung und Informatik zu arbeiten.

Ihre Aufgaben:

  • In einem Team aus Datenwissenschaftler*innen gestalten Sie gemeinsam mit Material- und Ingenieurswissenschaftler*innen die Vorbereitung von einheitlichen Datenstrukturen und betreiben Anforderungsanalysen gemeinsam mit den Forschenden
  • Sie entwickeln neue Konzepte für eine Dateninfrastruktur im Bereich der materialwissenschaftlichen Forschung der Herstellungsprozesse von Beton
  • Sie gestalten die Prototypisierung einer Datenplattform an der BAM und unterstützen bei der Integration der Datenstrukturen und Ontologien in die Infrastruktur der Plattform MaterialDigital (https://www.materialdigital.de)
  • Sie entwickeln moderne Datenstrukturen und Datenbankschemata zur Erleichterung und (Teil-) Automatisierung des Ablegens und Abrufs von materialwissenschaftlichen Daten
  • Sie implementieren Ontologien zur strukturierten Ablage bzw. zur semantischen Datenabfrage und entwickeln Workflows zur (teil-)automatisierten Datenanalyse
  • Sie sind verantwortlich für die Auswahl von geeigneten Instrumenten zum Einsatz von modernen Datenmanagement-Methoden, wie z.B. RDF oder Graphdatenbanken
  • Sie positionieren sich mit Vorträgen und Präsentationen auf nationalen und internationalen Tagungen

Ihre Qualifikationen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder Äquivalent) in einem für die Tätigkeit relevanten Fach (Informatik, technische Softwareentwicklung, Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Physik, Data Engineering oder vergleichbare Fachrichtung)
  • Sehr gute Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache (z.B. Python, Java, C++)
  • Gute Kenntnisse im konzeptionellen Design von Datenbank-Schemata (SQL und/oder NOSQL-Datenbanken) und in der Backend-Entwicklung
  • Erfahrungen bei der Entwicklung von Ontologien (z.B. RDF und/oder Metadatenschemata) sind von Vorteil
  • Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich der Frontend-Entwicklung (Web Frameworks, z.B. Python Flask oder Django)
  • Wünschenswert sind Kenntnisse im Bereich der Anforderungs- und Bedarfsanalyse von Datenbank- bzw. Softwareentwicklung im Bereich der Material- oder Ingenieurswissenschaften
  • Wünschenswert sind Erfahrungen mit großen Datenmengen aus dem Bereich der Materialwissenschaften oder ingenieur- bzw. naturwissenschaftlichen Fachgebieten
  • Sehr gute, präzise und adressatengerechte mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse/Ausdrucksfähigkeit in Englisch
  • Gute mündliche und schriftliche Sprachkenntnisse/Ausdrucksfähigkeit in Deutsch

Unsere Leistungen:

  • Interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen
  • Hervorragende Ausstattung und Infrastruktur
  • Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten

Ihre Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Bewerbungsmanagementsystem bis zum 12.02.2021. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung zur Kennziffer 11/21-S.3 auch per Post an folgende Anschrift senden:

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Referat Z.3 - Personal
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
www.bam.de

Fachliche Fragen zu dieser Position beantworten Ihnen gerne Herr Dr. Muth unter der Telefonnummer +49 30 8104-1943 bzw. per E-Mail unter Thilo.Muth@bam.de sowie
Herr Dr. Nitsche, unter der Telefonnummer +49 30 8104-1900 bzw. per E-Mail unter Michael.Nitsche@bam.de.

Die BAM verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders. Darüber hinaus unterstützt die BAM die Eingliederung schwerbehinderter Menschen und begrüßt daher ausdrücklich auch deren Bewerbungen. Hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung der Bewerbungsunterlagen. Anerkannt schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die ausgeschriebene Stelle setzt ein geringes Maß an körperlicher Eignung voraus.