Der Fachbereich Zerstörungsfreie Prüfmethoden für das Bauwesen fördert die praktische Anwendung von zerstörungsfreien Prüfverfahren für alle Bereiche des Bauwesens, verbessert bestehende Verfahren, entwickelt neue Methoden und unterstützt die Entwicklung von Regelwerken.

Zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) werden im Bauwesen bei Schadensfällen angewendet, helfen bei der Verifizierung von Bestandsplänen, dienen als Werkzeug der Qualitätssicherung während der Bauausführung und werden zur Dauerüberwachung eingesetzt. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für dauerhafte und sichere Bauwerke und liefern Optimierungsmöglichkeiten für nahezu alle Beteiligten des Bauprozesses von der Konstruktion über den Betrieb bis hin zum Rückbau.

ZfP liefert Informationen zur genauen Lage von Einbauteilen wie Bewehrungseisen, Rohre oder Spannkanäle sowie zur Bauteilbeschaffenheit. So wird effiziente ingenieurtechnische Planung von Instandhaltungs-, Sanierungs- und Renovierungsaufgaben ermöglicht. Eingebettete ZfP-Sensorik ermöglicht zukünftig einen „smarten“ Bauwerksbetrieb, der auch die Abschätzung des zukünftigen Materialverhaltens bzw. der Restlebensdauer ermöglicht.

In nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben kooperieren wir eng mit Industrie, öffentlichen Verwaltungen und Forschungseinrichtungen und führen Machbarkeitsstudien und Prüfungen durch. Dabei arbeiten wir mit allen Bereichen des Bauwesens zusammen, mit Bauchemie und Baustoffkunde, Hoch- und Tiefbau, Geotechnik, Denkmalschutz und nuklearer Entsorgung.

Dr. rer. nat. Ernst Niederleithinger, Leiter Fachbereich Zerstörungsfreie Prüfmethoden für das Bauwesen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Kontakt Dr. rer. nat. Ernst Niederleithinger

Leiter Fachbereich 8.2

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