Der Fachbereich Sensorik, mess- und prüftechnische Verfahren beschäftigt sich mit Aufgaben der zerstörungsfreien Prüfung, um den sicheren, bestimmungsgemäßen Zustand von Material, Produkten, Anlagen und Systemen zu gewährleisten. Konkret werden Sensorik und messtechnische Verfahren in der Praxis eingesetzt, neue Verfahren und Technologien entwickelt und validiert, bestehende Verfahren und Technologien verbessert und die Entwicklung von Regelwerken dafür unterstützt.

Bevorzugt eingesetzt werden sensor- und messtechnikbasierte Verfahren für Aufgaben im Bereich der Zustandsüberwachung (Monitoring, Structural Health Monitoring: SHM), der experimentellen Beanspruchungsanalyse, der Schadensfrüherkennung, der Werkstoffcharakterisierung sowie der Gas- und Feuchtemessung und der Umwelt- beziehungsweise Emissionsüberwachung. Die anwendungsnahe Entwicklung und Validierung von Multisensorsystemen sowie von selbstüberwachenden Bauteilen und Strukturen durch werkstoffintegrierte Sensorik gehören ebenso zum Aufgabenspektrum.

Für die großräumige Zustandserfassung/-überwachung, zum Beispiel von verfahrenstechnischen beziehungsweise geotechnischen Anlagen und Bauwerken werden modulare Sensorplattformen auf der Basis von mobiler Robotik entwickelt und eingesetzt.

Dr.-Ing. Matthias Bartholmai, Fachbereich Sensorik, mess- und prüftechnische Verfahren der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

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