Im Fachbereich Chemische und optische Sensorik werden chemische Sensoren, mikrofluidische Systeme sowie optische und massenspektrometrische Methoden entwickelt. Im Fokus steht der empfindliche, selektive Nachweis organischer, anorganischer und biochemischer Spezies, einschließlich Gefahrstoffe. Wir kombinieren grundlegende und anwendungsbezogene Kenntnisse, um intelligente Detektionsstrategien zu gestalten.

Unsere chemischen Sensoren basieren auf Mikro-/Nanopartikeln und dünnen Filmen, die analytspezifisch funktionalisiert werden. Unsere Instrumentenentwicklung zielt auf Miniaturisierung, Parallelisierung und Methodenkopplung ab und umfasst optische Methoden wie Fluoreszenz-, Raman- und laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS) sowie die Massenspektrometrie bei Atmosphärendruck.

Die Entwicklung instrumenteller Nachweisstrategien wird von theoretischer Modellierung und bildgebender Charakterisierung begleitet. Für die Implementierung unserer Sensorchemie verfolgen wir einfache Ansätze wie Teststreifen oder mikrofluidische Chips.

Dr. rer. nat. Knut Rurack, Leiter Fachbereich Chemische und optische Sensorik der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Kontakt Dr. rer. nat. Knut Ru­rack

Leiter Fachbereich 1.9

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E-Mail: Knut.Rurack@bam.de

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