Position

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachrichtung Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Baustoffe, Baustoffingenieurwissenschaft oder Baustofftechnik.

Bewerbungsfrist

22.03.2017

Kennziffer

30/17-7.2

Vergütung

TVöD

Befristung

befristet

Ort


Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Fachbereich Ingenieurbau

Für den Fachbereich „Ingenieurbau“ in Berlin Steglitz-Zehlendorf suchen wir ab sofort eine/n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fachrichtung Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Baustoffe, Baustoffingenieurwissenschaft oder Baustofftechnik.

Entgeltgruppe 13 TVöD, Vollzeit, Zeitvertrag befristet bis zum 31.08.2019
Der Arbeitsplatz ist teilzeitgeeignet.

Aufgabengebiet:

Ihr Aufgabengebiet umfasst die Entwicklung eines Verpresssystems für Pfahlgründungssysteme von Offshore Windkraftanlagen oder Plattformen auf Basis von zementgebundenen Bindemitteln für kombinierte Verstärkungs- und Sanierungsmaßnahmen. Der Fokus der Arbeit liegt einerseits auf der Optimierung der mineralischen Mörtel und Anpassung der rheologischen, applikationstechnischen und mechanischen Eigenschaften für die Verwendung als Injektionsgut in zu ertüchtigende Pfahlgründungen an WEA sowie den Eigenschafts-Struktur-Beziehungen der verwendeten Bindemittelsysteme zur Abschätzung der Dauerhaftigkeitseigenschaften. Es werden zudem Eingangsparameter für eine Modellierung der geotechnischen-rheologischen Fragestellungen geliefert, bzw. deren Umsetzung in die Praxis bei der späteren Verwendung des fertigen Modells notwendig. Das Projekt ist Teil eines Gemeinschaftsvorhabens zur Untersuchung, Bewertung und Ertüchtigungs- oder Verstärkungsvarianten von Offshore-WEA. Schwerpunkt dieses Teilprojektes ist die Entwicklung geeigneter Verpressmörtel zur Herstellung oder Verbesserung der Pfahltragwirkung durch "Verspannen" mit dem umgebenden Boden. Ergebnisse aus anderen Teilprojekten, wie z.B. der zerstörungsfreien Prüfung bzw. numerischen Simulation, sollen in die Entwicklung der Mörtelsysteme bzw. Verstärkungskonzepte einfließen. Ihre Ergebnisse publizieren Sie in internationalen Fachzeitschriften.

Anforderungsprofil

Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl.-Ing., Master) im Bereich des Bauingenieurwesens mit dem Schwerpunkt Baustoffe, Baustoffingenieurwissenschaft, Baustofftechnik. Sie verfügen zum einen bereits über Kenntnisse auf dem Gebiet der Beton- und Instandsetzungstechnologie, der Entwicklung und Anwendung fließfähiger Betone und zum anderen über praktische Erfahrungen mit baustofftechnischen Prüf- und Analysemethoden. Erfahrungen im Tiefbau und in der Geotechnik sind von besonderem Vorteil. Über gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift verfügen Sie ebenso wie über Erfahrungen in der Publikation und Präsentation von Forschungsergebnissen. Ihre Tätigkeit in einem interdisziplinären Wissenschaftsumfeld erfordert ein hohes Maß an Engagement, Kreativität, Kooperations- und Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu eigenverantwortlichem und selbständigem Arbeiten.

Fachbezogene Fragen beantwortet Ihnen Herr Dr. Baeßler gerne telefonisch unter +49 (0)30 8104-1724).

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht.

Anerkannt schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Eine Bewerbung per E-Mail ist erwünscht. Bitte senden Sie diese bis zum 22. März 2017 unter Angabe der Kennziffer 30/17 – 7.2 an: bewerbung@bam.de. Der E-Mail fügen Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max.20 MB) bei. Alternativ können Sie Ihre Bewerbung auch per Post an folgende Anschrift senden:

Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung
Referat Z.3 - Personal und berufliche Ausbildung
Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Wir weisen darauf hin, dass die von Ihnen übersandten Bewerbungsunterlagen ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens gespeichert und bearbeitet werden. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.