BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne bei der Gründung des Alumni-Netzwerks im September 2017

BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne bei der Gründung des Alumni-Netzwerks im September 2017

Quelle: BAM

In der Wissenschaft gehören Jobwechsel zur Karriere. Um die Vernetzung mit ihren ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erleichtern, hat die BAM im September 2017 ein Alumni-Netzwerk gegründet. Der Gedanke hinter der Netzwerkgründung: Ehemalige Mitarbeiter können zu Ratgebern, Kooperationspartnern und Botschaftern der BAM werden. Im Gegenzug schafft die BAM für die Alumni zahlreiche Vernetzungs- und Informationsangebote. Das Netzwerk richtet sich an alle, die an der BAM geforscht, promoviert oder die wissenschaftliche Arbeit durch ihre Tätigkeit unterstützt haben.

Der Kontakt zu den ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in der BAM "Chefsache". Bei der Gründung des Alumni-Netzwerks unterstrich BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne: "Mit dem Alumni-Netzwerk wollen wir neue Impulse für innovative Forschung setzen". Und das Interesse am Netzwerk ist groß, vor allem bei den Nachwuchsforscherinnen und -forschern, die die BAM verlassen, nachdem sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. "Sich in einem anderen Umfeld zu bewähren und dort Erfahrung zu sammeln, ist ein wichtiger Karriereschritt", erklärt Venio Quinque, Leiter des Referats Unternehmenskommunikation und Koordinator des Alumni-Netzwerks.

Von den Karriereschritten ihrer einstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann auch die BAM profitieren, denn die Ehemaligen sind für den fachlichen Austausch und Kooperationen ideale Anknüpfungspunkte. Genau hier setzt das neu gegründete Alumni-Netzwerk an: "Wenn wir junge Leute im Rahmen ihrer Promotion qualifizieren, ist es ein logischer nächster Schritt, mit ihnen in Kontakt zu bleiben, wenn sie in anderen Forschungseinrichtungen oder Wirtschaftsunternehmen arbeiten", so Quinque.

Die Zeit war reif: Gründungsimpulse aus mehreren Richtungen

Für den Anstoß zur Gründung eines Alumni-Netzwerks gab es gleich mehrere Initiativen. "Der Arbeitskreis der Doktorandinnen und Doktoranden suchte nach einer Plattform, damit die Kontakte zwischen den Nachwuchsforscherinnen und -forschern und der BAM nicht abbrechen", erzählt Quinque. Unabhängig davon pflegen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fachbereichen ihre Kontakte zu den Ehemaligen und suchen den fachlichen Austausch mit ihnen. "Wir haben diese Impulse gern aufgenommen, zumal die Idee eines Alumni-Netzwerks in vielen Gesprächen bei der BAM schon seit einiger Zeit präsent war", sagt Quinque. Das Netzwerk wirkt nicht nur identitätsstiftend, sondern transportiert auch ein Bild über die Fähigkeiten und Qualitäten der BAM in die Welt. "So werden die Alumni gleichzeitig zu Botschaftern für die Arbeit der BAM", erklärt Quinque.

Alumni-Treffen in der BAM: alte Bekannte treffen, neue Kooperationen starten

Die Alumni-Treffen finden jährlich statt. Die Erfahrungen aus den ersten Veranstaltungen zeigen, dass diese für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein willkommener Anlass sind, die "alte Wirkungsstätte" zu besuchen. Zudem werden die ehemaligen mit den aktuellen Nachwuchsforschern vernetzt, denn das Alumni-Treffen wird mit dem "Ph.D.-Day" der BAM verbunden. Neben ausreichend Zeit zum Netzwerken bieten die Alumni-Treffen aber noch mehr: "Wir wollen interessante Events anbieten, zum Beispiel zum Thema Existenzgründung, bei denen auch Ideen und Informationen ausgetauscht werden", erklärt Quinque.

Persönliche Kontakte erleichtern Kooperationen

Neben den jährlichen Treffen bietet das Alumni-Netzwerk seinen Mitgliedern weitere Informations- und Vernetzungsangebote. Ehemalige können regelmäßig an Vorträgen, Workshops und Events teilnehmen und sich direkt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAM austauschen. "Das Netzwerk wird die Kooperationen mit der Industrie oder anderen Forschungseinrichtungen nicht nur erleichtern, sondern auch thematisch weiter ausbauen", sagt Quinque. Das liegt auf der Hand, denn viele Nachwuchsforscherinnen und -forscher arbeiten nach ihrem Jobwechsel weiter in den Forschungsgebieten, mit denen sich auch die BAM beschäftigt.

Für den Beginn einer Kooperation ist es ein großer Vorteil, wenn sich die zukünftigen Partner kennen und dadurch schon im Vorfeld wissen, welche Fähigkeiten sie jeweils einbringen können. "Wissenschaft ist trotz der teilweise sehr speziellen Fragestellungen letztlich ein ‚people‘s business‘", erklärt Quinque.

Manchmal führt dies dazu, dass ehemalige wieder zu neuen Kollegen werden: "Die Alumni sind für uns auch ein Pool von hochqualifizierten potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach ihrem Ausflug in die Industrie oder in eine andere Forschungseinrichtung ihre wissenschaftliche Karriere vielleicht bei uns fortsetzen wollen." Und so wird das Alumni-Netzwerk zum echten Karriere-Netzwerk.