13.08.2019

Brandtest eines Laptop: Die BAM erforscht, ob und wie eine Lithium-Batterie zum Risiko wird.

Brandtest eines Laptop: Die BAM erforscht, ob und wie eine Lithium-Batterie zum Risiko wird.

Quelle: BAM

Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 17. und 18. August informiert die BAM zum sicheren Umgang mit Lithium-Batterien. An ihrem Stand beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeigt die BAM beispielsweise, was mit defekten Batterien passieren kann und wie diese sicher transportiert werden

Ob im E-Auto, E-Bike, E-Scooter, Laptop oder Mobiltelefon, Lithium-Batterien kommen heute in einer Vielzahl von elektronischen Geräten und Fortbewegungsmitteln zum Einsatz. Doch mit diesem Batterietyp sind auch Risiken verbunden: Immer wieder gibt es Unfälle durch brennende Lithium-Batterien.

Die BAM forscht an der sicheren Verwendung von Lithium-Batterien und legt die Transportbedingungen für defekte und beschädigte Lithium-Batterien fest, die gefährlich reagieren können. Ihr Know-how bringt die BAM beispielsweise beim zuständigen Gremium der Vereinten Nationen für den weltweiten Transport von Gefahrgut ein.

Darüber hinaus erforscht die BAM, ob und wie eine Lithium-Batterie zum Risiko wird. Denn beschädigte Batterien können gesundheitsschädliche Gase freisetzen oder sich entzünden. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb Lithium-Akkus nicht überhitzen oder überladen. Auch eine Tiefenentladung auf null Prozent kann den Akku beschädigen, genauso wie mechanische Einwirkungen, also Stöße, Quetschungen oder Beschädigungen der Batteriehülle.

Am BAM-Stand im BMWi beantworten Expertinnen und Experten am kommenden Wochenende Verbraucherfragen zum Thema Lithium-Batterien.

Weitere Tipps zum sicheren Umgang mit Lithium-Batterien und Informationen zur Forschung der BAM zu diesem Thema finden Sie unter www.bam.de/lithium-batterien.