26.04.2018

Bild vom Girls'Day 2017 an der BAM

Auch zum diesjährigen Girls'Day erwartet die BAM wieder zahlreiche Mädchen und bietet Wissenschaft zum Anfassen.

Quelle: BAM

Heute ist Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und die BAM gibt jungen Schülerinnen die Gelegenheit, in den Alltag einer Ressortforschungseinrichtung hinein zu schnuppern. Erstmalig findet der Girls'Day dieses Jahr auf dem BAM Testgelände in Horstwalde statt. Unter dem Motto „Forschung unter freiem Himmel“ erhalten die Mädchen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der BAM.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein, denn der Girls'Day ist ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung der BAM“, so Karin Pachaly, Gleichstellungsbeauftragte der BAM. „Wir wollen Mädchen für die MINT-Berufe begeistern und ihnen zeigen, wie spannend Forschung sein kann.“ Die Plätze sind wie jedes Jahr sehr begehrt und waren auch dieses Mal wieder innerhalb weniger Tage komplett vergeben.

Feuer und Flamme für die Forschung

Die Schülerinnen erwarten auf dem Testgelände in Horstwalde Brand- und Fallexperimente im Freien. Zusammen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Fachbereich Konstruktiver Brand- und Explosionsschutz Gase werden sie Gefahren aufspüren, die im falschen Umgang mit Deo, Haarspray und Co. lauern. Auf dem Prüffeld simulieren sie dazu verschiedene Alltagssituationen im Umgang mit entzündlichen Gasen. Aus sicherer Entfernung beobachten und analysieren sie dann die Folgen einer möglichen Entzündung. Und erfahren, wie und warum solche Untersuchungen an der BAM zur Sicherheit im Alltag beitragen.

Experimente im freien Fall

Praxisnah geht es danach auch im Fachbereich Sicherheit von Transportbehältern zu. Die Schülerinnen werden bei einem Falltest den Airbag-Effekt untersuchen und ihre Ergebnisse zusammen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der BAM auswerten. Anschließend besichtigen die Mädchen den 36 Meter hohen Fallturm und erhalten einen Einblick in die laufenden Arbeiten des Fachbereichs.

Ausbildung an der BAM

Am Girls'Day können die Mädchen auch über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an der BAM mehr erfahren. Vom Schülerpraktikum über vielfältige Berufsausbildung bis zu Angeboten für Studierende: Die BAM bietet eine breites Programm für den technischen und wissenschaftlichen Nachwuchs. Derzeit forschen rund 140 Doktorandinnen und Doktoranden aus Deutschland und der Welt zu Themen von Sicherheit in Technik und Chemie an der BAM. Zudem lernen aktuell über 60 Auszubildende an der BAM.

Mehr Informationen zum Girls‘Day an der BAM finden Sie auf www.bam.de/girlsday.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.