28.11.2017

BAM und Analytik Jena AG wollen bei der Entwicklung von Methoden und Verfahren in der optischen Spektrometrie im Bereich der Elementanalytik stärker zusammenarbeiten

BAM und Analytik Jena AG wollen bei der Entwicklung von Methoden und Verfahren in der optischen Spektrometrie im Bereich der Elementanalytik stärker zusammenarbeiten

Quelle: BAM

In Wirtschaft und Wissenschaft sind präzise Analysetechniken gefragt. Um chemische Elemente bis in den Ultraspurenbereich bestimmen zu können, werden unter anderem atomspektrometrische Methoden eingesetzt. Sie basieren auf den Wechselwirkungen von Strahlung und Materie und erlauben es, die Gehalte zahlreicher Elemente in unterschiedlichsten Proben präzise zu bestimmen. Mit der aktuell unterzeichneten Kooperation zwischen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der Analytik Jena AG soll in diesem Bereich, also bei der Entwicklung von Methoden und Verfahren in der optischen Spektrometrie im Bereich der Elementanalytik, stärker zusammengearbeitet werden. Die BAM bringt dabei ihre Expertise bei der Entwicklung innovativer Analyseverfahren ein. Die Analytik Jena AG liefert die hochmoderne Messtechnik.

BAM-Präsident Prof. Ulrich Panne begrüßt die Kooperation. „Wir freuen uns, durch gemeinsame Forschungsarbeiten mit der Analytik Jena AG die Analytik mit High-Resolution Continuum Source AAS (HR-CS AAS) weiterentwickeln zu können. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten auch für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs.“

Ulrich Krauss, CEO der Analytik Jena AG betont den Vernetzungsgedanken von Wissenschaft und Technik. „Im Rahmen unserer Forschungsaktivitäten ist es uns wichtig, uns mit Partnern aus dem wissenschaftlichen und dem Umfeld der Anwender eng zu vernetzen und diese Partner im Ideen- und Entwicklungsprozess frühzeitig mit einzubeziehen. Wir wollen marktfähige Produkte aus dem Wissensverbund und -transfer bestehend aus Kunden und im Schulterschluss mit Partnern aus Forschungseinrichtungen entwickeln.“

Im Mittelpunkt der Forschungsbemühungen beider Partner werden künftig neue Geräteentwicklungen und Applikationen für die Elementbestimmung stehen. Die Teams werden dabei gemeinsam an der Weiterentwicklung der Grundlagen und Methoden der hochauflösenden Absorptionsspektrometrie für die Bestimmung von Atom- und Molekül-Konzentrationen im Ultraspurenbereich arbeiten.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.

Über die Analytik Jena AG

Die Analytik Jena ist ein Anbieter von Instrumenten und Produkten auf den Gebieten Analysenmesstechnik und Life Science. Ihr Portfolio umfasst modernste Analysetechnik und Komplettsysteme für bioanalytische Anwendungen im Life Science-Bereich.
Serviceleistungen sowie gerätespezifische Verbrauchsmaterialien und Einwegmaterial, wie Reagenzien oder Kunststoffartikel, vervollständigen das umfangreiche Angebot des Konzerns.