26.04.2017

Auch in diesem Jahr können die Mädchen an der BAM wieder spannende Experimente erleben und sich als Forscherinnen ausprobieren

Auch in diesem Jahr können die Mädchen an der BAM wieder spannende Experimente erleben und sich als Forscherinnen ausprobieren

Quelle: BAM

Am 27. April ist Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bietet 42 Schülerinnen ein spannendes Programm. Die Mädchen erhalten Einblicke in die vielfältigen Aufgaben einer Ressortforschungseinrichtung und können den Forschungsalltag spielerisch erleben.

„Der Girls’Day ist ein fester Bestandteil der Nachwuchsförderung an der BAM“, so Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM. „Wir wollen junge Mädchen für Technikberufe und Naturwissenschaften begeistern, denn wir brauchen mehr Wissenschaftlerinnen, um Innovation in der Forschung voranzutreiben“.

„Die BAM veranstaltet den Girls‘Day bereits zum 15. Mal und das Interesse ist jedes Jahr riesengroß“, fügt Dipl.-Soz. Karin Pachaly, Gleichstellungsbeauftragte der BAM, hinzu. „In diesem Jahr waren alle Plätze innerhalb der ersten 48 Stunden komplett ausgebucht.“

Sechs Stationen zum Reinschnuppern in die Forschungswelt

Die 42 Girls werden an sechs Stationen Einblicke in die Forschungsthemen der BAM bekommen. So erfahren sie im Bereich Umwelt, wie Trinkwasser sauber gehalten wird und im Bereich chemische Analytik, wieviel Energie in einem Gummibärchen steckt.

Auch für computerbegeisterte Mädchen ist dieses Jahr etwas dabei. Im IT-Bereich wird gezeigt, wie ein modernes Rechenzentrum aussieht und funktioniert und wie man sich am besten vor Datenverlusten schützen kann.

Praxisnah geht es in den Fachbereichen Schweißtechnik und Baustofftechnologie zu. Hier können die Girls mit Laserlicht eine Stahlplatte gravieren und im Betonlabor farbenfrohe Meisterwerke erschaffen. Und in der Materialographie werden Werkstoffe in ihrer Struktur mittels Lichtmikroskop analysiert.

Ausbildung an der BAM

Am Girls‘Day können die Mädchen auch über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an der BAM mehr erfahren. Von Schülerpraktikum, über Berufsausbildung bis zu Doktorandenstellen: Die BAM bietet eine breites Programm für den technischen und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Derzeit forschen rund 140 Doktorandinnen und Doktoranden aus Deutschland und der Welt zu Themen von Sicherheit in Technik und Chemie an der BAM. Außerdem vergibt die BAM fast 100 Stellen für Auszubildende, Praktika und Hospitanzen.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.