10.02.2017

Dr.-Ing. Özlem Özcan baut einen elektrochemischen Laborkosmos in der BAM auf, u.a. um Sensoren zu entwickeln, die den Fortschritt gleichmäßiger und lokal begrenzter Korrosion differenzieren können.

Dr.-Ing. Özlem Özcan baut einen elektrochemischen Laborkosmos in der BAM auf, u.a. um Sensoren zu entwickeln, die den Fortschritt gleichmäßiger und lokal begrenzter Korrosion differenzieren können.

Quelle: BAM, Bild: Michael Danner

Am 11. Februar ist "Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft" der United Nations. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bietet jungen Wissenschaftlerinnen vielfältige Karriere-Perspektiven. Bei der BAM können Forscherinnen in über 60 verschiedenen Fachbereichen tätig werden – von der analytischen Chemie über die Informationstechnik bis hin zur biologischen Materialschädigung, Oberflächentechnik und Werkstofftechnik. Außerdem unterstützt die BAM Juniorprofessuren und setzt sich für eine verstärkte Vernetzung von Forschung und Lehre ein.

Wie das Arbeiten in der BAM und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Alltag aussehen, zeigen Portraits von Wissenschaftlerinnen aus den verschiedensten Bereichen:

„Auf den Punkt“
Özlem Özcan leitet ein Aufbruchprojekt: Es geht um die Messung von Lochfraß auf Metallen, verursacht durch Bakterien.

„Tempo machen“
Martina Matzke erforscht schnelle, mikrobiologische Testverfahren. Ihre Doktorarbeit ist eine Kooperation mit der TU Berlin.

“Heiß angelaufen”
Christiane Stephan-Scherb untersucht als Mineralogin Korrosionszonen von Stählen – und wann genau aus einer Dünnschicht wirklich ein Schaden wird.

„Die perfekte Welle“
Franziska Fischer untersucht am BAM-Standort Adlershof Cokristalle – mit allen nur denkbaren Strahlen.

„Beste Methode“
Anne Kahlisch ist Projektmanagerin. Sie selbst studierte Philosophie, doch nun zählt für sie ausschließlich „Best Practice“. Sie berichtet von der Umsetzung von Projekten, etwa in der IT.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.