25.10.2016

Brückenbauwerke sind wesentliche Bestandteile der Verkehrsinfrastruktur

Brückenbauwerke sind wesentliche Bestandteile der Verkehrsinfrastruktur. Für die Gewährleistung deren Sicherheit und Funktionsfähigkeit sind lebensdauerbegleitende Monitoring-Methoden von entscheidender Bedeutung.

Quelle: BAM, Fachbereich Ingenieurbau

Eine technisch sichere Verkehrsinfrastruktur ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland von maßgeblicher Bedeutung. Zur Gewährleistung maximaler Sicherheit wird in allen Bereichen der Infrastruktur modernes Alterungsmanagement eingesetzt, z. B. durch zuverlässige Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung und intelligente Methoden zur ganzheitlichen Strukturbewertung.

Die von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) gemeinsam mit dem BILDUNGSWERK VDV - Verband Deutscher Vermessungsingenieure e. V. nun bereits zum achten Mal veranstaltete Tagung „Messen im Bauwesen“ bietet Gelegenheit, sowohl verschiedenste praktische Erfahrungen auszutauschen als auch wissenschaftliche Erkenntnisse auf diesem Gebiet zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung wird das lebensdauerbegleitende Monitoring von Infrastrukturbauwerken stehen. Deren Überwachung und Bewertung stellt eine zentrale Aufgabe für die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Infrastrukturnetzes dar. „Mittels lebensdauerbegleitender Messverfahren können in vielen Fällen Beanspruchungen und deren lokale und globale Auswirkungen auf die Struktur zuverlässig erfasst werden“, so Dr.-Ing. Matthias Baeßler, Leiter des Fachbereiches Ingenieurbau an der BAM. „Auf Grundlage der Messwerte lassen sich Aussagen zur Restnutzungsdauer treffen und optimierte Instandhaltungskonzepte formulieren. Das Ziel sind belastbare Aussagen für die Betreiber oder Eigentümer von Bauwerken und Anlagen.“

Für die Fachvorträge konnten neben BAM-Wissenschaftlern auch namhafte Experten, u. a. von der Technischen Universität Darmstadt, der Bundesanstalt für Straßenwesen, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie Unternehmen aus Berlin gewonnen werden.

Anmeldungen zur Tagung am 08.11.2016 werden noch entgegen genommen. Die Teilnahmegebühr beträgt für VDV-Mitglieder 70 Euro, für Nichtmitglieder 100 Euro und für Studenten 25 Euro. Die Anmeldung erfolgt online über das BILDUNGSWERK VDV. Veranstaltungsort ist die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in Berlin-Steglitz.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.

Als Ressortforschungseinrichtung des BMWi forscht, prüft und berät die BAM zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.

Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.