11.07.2016

Evaluation durch den Wissenschaftsrat, Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAM im Ludwig-Erhard-Saal

Evaluation durch den Wissenschaftsrat, Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAM im Ludwig-Erhard-Saal

Quelle: BAM

BAM-Präsident Prof. Ulrich Panne: „Der Wissenschaftsrat bestärkt uns, die erfolgreiche Aufstellung in strategischen Themenfeldern fortzusetzen“

Auf der Sommersitzung des Wissenschaftsrates am 6. – 8. Juli 2016 in Kiel wurden die Ergebnisse der Evaluation der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) beschlossen.

„Die Ergebnisse des Wissenschaftsrates bewerten unsere Arbeit in großen Teilen als sehr erfolgreich und bestärken die BAM, die Aufstellung in strategischen Themenfeldern fortzusetzen“, sagt BAM-Präsident Ulrich Panne. „Wir begrüßen den Bewertungsbericht und empfinden die Empfehlungen als wertvolle und hilfreiche Hinweise für die weitere Entwicklung der BAM. Persönlich freue ich mich besonders darüber, dass der Wissenschaftsrat der BAM eine hohe Attraktivität für den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs bescheinigt und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als sehr motiviert ansieht.“

Insgesamt würdigt der Wissenschaftsrat die BAM als eine im In- und Ausland sehr anerkannte Ressortforschungseinrichtung, die in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien gut vernetzt ist. Das Kompetenzspektrum der BAM und die zahlreichen auf sehr hohem Niveau bearbeiteten Aufgaben begründeten eine Einzigartigkeit ihres Leistungsprofils auf nationaler und europäischer Ebene.

Die BAM erbringe kompetente Beratungs-und Informationsleistungen für die Politik, die von den zuständigen Ressorts sehr geschätzt werden. Die wissenschaftsbasierte Dienstleistungen der BAM im Bereich der Prüfung, Analyse, Zulassung sind dem Wissenschaftsrat zufolge essentiell für die deutsche Wirtschaft.

Der Wissenschaftsrat erkennt ausdrücklich an, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die ausgeprägte Forschungsausrichtung der Bundesanstalt unterstützt, indem es der BAM die notwendigen Forschungsfreiheiten einräumt.

Die BAM hat sich seit der zurückliegenden Evaluation des Wissenschaftsrates im Jahr 2006 als wissenschaftsbasiertes Kompetenzzentrum für „Sicherheit in Technik und Chemie“ erfolgreich weiterentwickelt. Die Forschung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist in hohem Maße anwendungsorientiert, aber auch die grundlagenorientierte Forschung hat erkennbar an Bedeutung zugenommen. Die Forschungsleistungen der BAM sind insgesamt von guter bis sehr guter, in Teilen auch herausragender Qualität. Zugleich erschwere die Aufgabenvielfalt der BAM der Einschätzung des Wissenschaftsrats nach eine kohärente Forschungsprogrammatik.

Die in vielen Bereichen exzellente Forschungsinfrastruktur der BAM mache diese attraktiv für in- und ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich Doktorandinnen und Doktoranden. Dadurch werde auch die Nachwuchsgewinnung erleichtert. Das Personal der BAM wirke sehr motiviert. Dazu trage neben den Forschungsbedingungen auch die Personalentwicklung bei, die die Leitung betreibe. Ebenfalls positiv sieht der Wissenschaftsrat die Gleichstellungsmaßnahmen der BAM.

Hintergrund

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). In der Umsetzung des „Konzepts für eine moderne Ressortforschung“ der Bundesregierung hat das BMWi 2014 den Wissenschaftsrat beauftragt, die Ressortforschungseinrichtungen in seinem Geschäftsbereich einer erneuten Evaluation zu unterziehen. Zuletzt wurde die BAM 2006 vom Wissenschaftsrat bewertet. Den Vorsitz bei der BAM-Evaluation 2015/2016 hatte Frau Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.