23.04.2015

BAM-Logo

Quelle: BAM

15 Jahre Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag und die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist seit über zehn Jahren mit dabei.
"Der Girls'Day ist auch für die BAM ein wichtiger Termin. Wir möchten die Mädchen für Technikberufe begeistern und damit auch für die Forschungsthemen der BAM.

Der technologische Wandel ist Garant für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Neue Technologien sind die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und für die Wertschöpfung in globalen Märkten. Dazu brauchen wir gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in technischen Berufen. Ausbildung ist daher auch ein großes Thema an der BAM", so Professor Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM.

Wissenschaftlerinnen der BAM nehmen 40 Girls mit ins Abenteuer Forschung für Sicherheit in Technik und Chemie. Sie werden einfache Experimente machen, um zu verstehen, wie faseroptische Sensoren zur Beobachtung von Bauwerken eingesetzt werden. Wir zeigen ihnen, welche Versuche Behälter überstehen müssen, damit sie gefährliche Stoffe beim Transport sicher umschließen. Und sie werden erfahren, wie Knochen gedruckt werden können und ob der Knochen aus dem 3D-Drucker genau so stabil ist wie ihr eigener.

Der Tag in der BAM soll den Mädchen auch einen Einblick in unsere Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten geben: Schülerpraktikum, Berufsausbildung oder eine wissenschaftliche Ausbildung, die BAM bietet eine breites Programm für den technischen und wissenschaftlichen Nachwuchs.

Derzeit forschen rund 140 Doktorandinnen und Doktoranden in der BAM, pro Jahr fertigen mehr als 100 Studierende aus vielen Ländern hier ihre Bachelor-, Master-, Studien- und Praktikumsarbeiten über Themen zu Sicherheit in Technik und Chemie für die Gesellschaft von morgen. Die BAM vergibt fast 100 Stellen für Auszubildende, Praktikanten und Hospitanten. Nicht gerechnet die Gastwissenschaftler, zum Teil aus dem Ausland, und die Post-Docs.

Der Girls'Day ist ein einmal im Jahr stattfindender Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Der vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. bundesweit koordinierte Girls'Day soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in sogenannten „Männerberufen" zu erhöhen.

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.

Als Ressortforschungseinrichtung des BMWi forscht, prüft und berät die BAM zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.

Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.