24.07.2014

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Quelle: BAM

Die Datenbank GEFAHRGUT der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat ihre Gefahrgut-Schnellinfo neu gestaltet. Die Startseite präsentiert sich jetzt noch übersichtlicher, und in den detaillierten Ergebnissen zu verschiedenen Verkehrsträgern sind die gefundenen Daten besser vergleichbar. Außerdem wurde die Verlinkung zu externen Datenbanken erweitert.

Die Gefahrgut-Schnellinfo ist eine kostenlose Web-App der BAM, die transportrelevante Informationen zu Gefahrgütern bereitstellt. Die Daten erleichtern sowohl die Planung von Gefahrguttransporten als auch die Identifizierung von Stoffen, z. B. bei mobilen Kontrollen. Anwender können nach Stoffnamen, UN-Nummern oder nach sechs weiteren Kriterien suchen. Die Web-App liefert dann die zur Klassifizierung gehörenden Daten, die den jeweiligen Rechtsvorschriften in übersichtlichen Tabellen zugeordnet sind.

Erweitert wurden die direkten Links zu externen Datenbanken. Neben dem GSBL sind jetzt auch Verweise auf das eChemPortal , GESTIS und ERICards (für ADR) enthalten. Die neue Gefahrgut-Schnellinfo ist auf Deutsch und Englisch abrufbar. Bis Jahresende wird die bisherige Version der Schnellinfo parallel angeboten. Mit der Aktualisierung der Gefahrgutdaten zum Jahresende 2014 wird dann komplett auf das neue Erscheinungsbild umgestellt. Für das nächste Jahr sind kostenpflichtige Erweiterungen geplant, die noch stärker mit der bewährten Datenbank GEFAHRGUT verzahnt sind und einzelne ihrer Funktionen innerhalb der Web-App anbieten.

Die Datenbank GEFAHRGUT umfasst über 9500 Datensätze zu Stoffen, die dem Gefahrgutrecht unterliegen. Hinzu kommen rund 30.000 zusätzliche bewertete Synonyme sowie CAS-Nummern, die die Suche nach einem bestimmten Gefahrgut auch für Nicht-Chemiker vereinfachen. Mit den Informationen wird es Versendern und Logistikunternehmen erleichtert, Gefahrguttransporte zu planen. 

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.

Als Ressortforschungseinrichtung des BMWi forscht, prüft und berät die BAM zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

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