05.12.2019
Verleihung des Adolf-Martens-Preises durch BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne

Verleihung des Adolf-Martens-Preises durch BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne

Quelle: BAM

Bei einer Festveranstaltung der BAM in Berlin-Steglitz wurden am Mittwoch drei junge Nachwuchswissenschaftler*innen mit dem Adolf-Martens-Preis für 2018 geehrt. Die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von jeweils 3000 Euro dotiert ist, geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Nina Gunkelmann von der Technischen Universität Clausthal, Dr. Christian Greiner vom Karlsruher Institut für Technologie sowie Dr. Can Dincer, Universität Freiburg.

Fotos der Preisträger mit Prof. Dr. Ulrich Panne

Die Auszeichnung geht in diesem Jahr u.a. an Dr. Can Dincer, Universität Freiburg (links) und Dr. Christian Greiner vom Karlsruher Institut für Technologie (rechts).

Quelle: BAM

Unter 23 eingereichten Vorschlägen wählte die unabhängige Jury mit den Arbeiten von Nina Gunkelmann und Christian Greiner Untersuchungen aus, die auf dem Gebiet der Werkstofftechnik und Materialforschung angesiedelt sind. Can Dincer forscht im Bereich Analytische Chemie zu elektrochemischen Biosensoren.

Der Name des seit 1991 vergebenen Preises geht zurück auf Adolf Martens (1850-1914), den Leiter des Königlichen Materialprüfungsamtes, aus dem später die BAM hervorgegangen ist. Getragen wird die Auszeichnung vom Adolf-Martens-Fonds e.V., einem gemeinnützigen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, hervorragende Arbeiten in den Disziplinen Werkstoffwissenschaften, Materialforschung und -prüfung, Analytische Chemie sowie Sicherheitstechnik einschließlich Arbeitsschutz und verwandter Gebiete auszuzeichnen und damit den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne wies zu Beginn darauf hin, dass Adolf Martens, die „ikonische Gründergestalt der BAM“, selbst ein entschiedener Unterstützer des wissenschaftlichen Nachwuchses war, lobte die „grundlegenden Untersuchungen“ der Prämierten und zeichnete ihren akademischen Lebensweg nach.

In Festvorträgen gaben Christian Greiner und Can Dincer anschließend Einblick in ihre Forschungen. Nina Gunkelmann, die am Tag der Veranstaltung verhindert war, wird ihren Preis im Januar 2020 entgegennehmen.

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