01.07.2019
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Die TeilnehmerInnen des Kick-Off zum Werner von Siemens Centre for Industry & Science

Quelle: © Siemens

Let's talk Innovation: Unter diesem Motto kamen am 27. Juni der Berliner Senat, Siemens, TU Berlin, Fraunhofer und BAM in der Siemens Mosaikhalle zum offiziellen Kick-off der gemeinsamen Forschungskooperation zusammen. Dem voran gegangen war ein gemeinsames Memorandum of Unterstanding, das im Oktober 2018 durch das Land Berlin, vertreten durch die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die Siemens AG, die Technische Universität Berlin, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die BAM unterzeichnet worden war, mit dem Ziel, am Standort Siemensstadt einen Industrie- und Wissenschaftscampus zu entwickeln.

Das Kooperationsvorhaben war bisher unter dem Begriff Industrie- und Wissenschaftscampus Berlin bekannt, nun wurde der neue Name der Forschungskooperation vorgestellt: Im Werner von Siemens Centre for Industry & Science, den die Partner gemeinschaftlich bestimmt haben, sollen zukünftig Wissenschaft und Industrie Hand in Hand an innovativen Lösungen zu den Themen Digitalisierung, additive Fertigung und neue Materialien arbeiten. Das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science ist Teil der geplanten "Siemensstadt 2.0" und bildet den ersten Baustein eines auf gut zehn Jahre angelegten Großprojektes.

Eingebunden sind zudem mehr als 20 kleine und mittelständische Unternehmen; von Start-Ups bis hin zu etablierten Unternehmen. Sie sollen ihr spezifisches Wissen - von Robotik bis zu Werkzeugtechnik - einbringen.

1,5 Millionen Euro für drei neue Professuren

Zum Kick-off kam auch der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, der die Bedeutung des Projekts für die Stadt Berlin unterstrich und auch die Finanzierungszusage für drei Professuren an der TU Berlin verkündete. BAM-Präsident Ulrich Panne betonte bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Partnern, wie wichtig für eine solche Kooperation die Menschen seien, deren Know-how letztlich Innovationen überhaupt erst möglich macht.

Auf der begleitenden Microfair zeigte die BAM ihre Expertise im Bereich Sicherheit in der additiven Fertigung und veranschaulichte beispielhaft die Möglichkeiten des Verfahrens anhand von additiv gefertigten „BAM“-Buchstaben.

Das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science im Video:

Vimeo-Video öffnet im neuen Fenster

Quelle: BAM, Video: Siemens