31.08.2018
BAM-Stand zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMWi

Gut besucht: der BAM-Stand zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung im BMWi.

Quelle: BAM

Das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt hatten am 25. und 26. August zum jährlichen "persönlichen Staatsbesuch" eingeladen. Beim Tag der offenen Tür haben sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auch über die Arbeit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) informiert.

In diesem Jahr stand ein Jubiläum an. Bereits zum 20. Mal konnten Bürgerinnen und Bürger einen Blick hinter die Kulissen des Berliner Regierungsalltags werfen. Zum Regierungsalltag gehört auch die wissenschaftliche Beratung durch die Ressortforschungseinrichtungen. Die Expertise der BAM ist immer dann gefragt, wenn es um Sicherheit in Technik und Chemie geht.

Wir haben in diesem Jahr zum einen über unsere aktuelle Forschung in Schwerelosigkeit informiert. Unser Ziel ist, dass Astronauten zukünftig auf einer Weltraummission Werkzeuge oder Ersatzteile bei Bedarf per 3D-Druck selbst herstellen können. Der Anfang ist gemacht: Den ersten 11-er Maulschlüssel haben wir bereits bei einem Parabelflug in Schwerelosigkeit produziert. Wie unsere Forschung in Schwerelosigkeit aussieht, konnten Interessierte sich per Video anschauen. Welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind, haben unsere Wissenschaftler vor Ort erklärt.

Zum anderen sind wir mit Besucherinnen und Besuchern über ihre Waschmaschinen und Kühlschränke ins Gespräch gekommen: Wir nehmen die Prüfverfahren für das Energielabel, das auf den Geräten zu finden ist, unter der Lupe. So sorgen wir dafür, dass das Label bei der Kaufentscheidung zuverlässig hilft. Das Energielabel ist eine der erfolgreichsten europäischen Maßnahmen zur Einsparung von Energie. Die dazugehörigen Messverfahren sind in europäischen Normen beschrieben, die alle Prüflaboratorien in Europa anwenden. In einem Forschungsprojekt überprüft ein Experten-Team der BAM, ob die Messverfahren dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und ob sie das reale Nutzerinnen- bzw. Nutzerverhalten angemessen wiedergeben.