13.07.2018
Gruppenfoto Studierende der Universität Florida und BAM-Mitarbeiter

Die Gruppe des Departments of Mechanical and Aerospace Engineering der Universität Florida zusammen mit den BAM-Wissenschaftlern Jens Koch (2.v.r.) und Dr.-Ing. Pedro Portella (rechts außen) auf dem BAM-Stammgelände.

Quelle: BAM

Während die meisten Studentinnen und Studenten in den USA am 4. Juli wohl den Unabhängigkeitstag gefeiert haben, verbrachten einige Studierende des Departments of Mechanical and Aerospace Engineering der Universität Florida einen spannenden Tag an der BAM – zwar ohne Parade und Feuerwerk aber dafür mit exklusiven Einblicken in die Werkstofftechnik und die Zukunft des Schweißens.

Nach einer kurzen Vorstellung der vielfältigen Aufgaben und Forschung an der BAM ging es zunächst zur Abteilung Werkstofftechnik. Der Theorie folgte sogleich die Praxis: Bei der Führung durch die Laboratorien wurde anhand vieler anschaulicher Beispiele gezeigt, wo und mit welchen Technologien Werkstoffprüfungen überall zum Einsatz kommen können.

Einblicke in modernste Schweißtechnik gab es anschließend im Fachbereich Schweisstechnische Fertigungsverfahren. Vorgestellt wurde unter anderem die Pulslaser-Präzisionsanlage, mit der verschiedene Arbeitsgruppen an der BAM gemeinsam forschen. Dabei geht es um präziseste Oberflächenstrukturierungen beim Schweißen aber auch um die Optimierung von Verfahren und Werkzeugen, um Verschleißerscheinungen zu reduzieren. Benötigt wird die Forschung z. B. beim Karosseriebau, wo der fortschreitende Trend zur Mischbauweise und der Einsatz neuer Materialien konventionelle Schweiß- und Umformverfahren zunehmend auf die Probe stellen.

Fazit der Studierenden: Berlin an sich ist schon eine Reise wert – ein Besuch bei der BAM definitiv das Highlight.