13.09.2017
Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen) besucht die BAM

Einblicke in die Forschungsprojekte zu Offshore-Windenergieanlagen und Mikroplastik gab es beim Rundgang durch die BAM: Kai Gehring, Bündnis 90/Die Grünen (links), BAM-Präsident Prof. Ulrich Panne (rechts)

Quelle: BAM

Der Bundestagsabgeordnete (Bündnis 90/Die Grünen) und Obmann im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Kai Gehring, besuchte im September die BAM. Begrüßt wurde Kai Gehring von BAM-Präsident Prof. Ulrich Panne, der ihm einen Überblick über die Aufgaben und strategischen Ziele gab. Außerdem gab es einen intensiven Austausch über die Rolle der Ressortforschung im Wissenschaftssystem.

Beim anschließenden Rundgang konnte sich der Bundestagsabgeordnete über die Forschungsarbeiten der BAM zu den Themen Offshore-Windenergie und Mikroplastik informieren. Windenergie ist ein wichtiger strategischer Pfeiler der Energiewende. Offshore-Windenergieanlagen können aufgrund der relativ kontinuierlichen Windbedingungen und hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten eine vergleichsweise hohe Auslastung erzielen. Sie sind allerdings auch höheren Belastungen wie beispielweise Wellen und Salzwasser ausgesetzt. Die BAM forscht daher an Schadensdetektion- und Reparaturkonzepten, die zum sicheren Betrieb der Anlagen beitragen, deren Instandhaltungs- und Reparaturkosten minimieren und so die Lebensdauer verlängern.

Im Themenfeld Umwelt forscht ein interdisziplinäres Expertenteam der BAM an der Entstehung und Verbreitung von Mikroplastik. Genauere Kenntnisse ermöglichen dem Gesetzgeber zum Beispiel eine bessere Risikobewertung, einen Grenzwert für Mikroplastik abzuleiten oder Tests und Probenentnahme zu standardisieren, um daraus in einem nächsten Schritt Vermeidungsstrategien entwickeln.

Die BAM-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler erläuterten ihre Forschungsprojekte. Im Anschluss trug sich Kai Gehring noch in das Goldene Buch der BAM ein.

Die BAM-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler erläuterten ihre Forschungsprojekte. Im Anschluss trug sich Kai Gehring noch in das Goldene Buch der BAM ein.

Quelle: BAM

Zum Ende des Besuchs trug sich Kai Gehring in das „Goldene Buch“ der BAM ein und bedankte sich für „die großartigen Einblicke und Gespräche.“ Ressortforschung sei unerlässlich und eine wichtige Säule des vielfältigen Wissenschaftssystems. „Wirtschaftlich unabhängig, wissenschaftlich frei und in der Sache nicht neutral.“ Er wünsche der BAM alles Gute für die Zukunft und die weitere Zusammenarbeit.

Kai Gehring betonte in seinem Eintrag die Unerlässlichkeit und den Wert von Ressortforschung

Kai Gehring betonte in seinem Eintrag die Unerlässlichkeit und den Wert von Ressortforschung

Quelle: BAM