03.05.2017
Prof. Dr. Thomas Schendler leitet an der BAM die Abteilung Chemische Sicherheitstechnik

Prof. Dr. Thomas Schendler leitet an der BAM die Abteilung Chemische Sicherheitstechnik

Quelle: BAM, Bild: Michael Danner

Der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magnifizenz Prof. Dr. Jens Strackeljan, bestellte am 28. April 2017 Prof. Dr. Thomas Schendler zum Honorarprofessor für das Lehrgebiet "Technische Regelsetzung in der Anlagensicherheit". Prof. Dr. Schendler hält seit 2012 Vorlesungen an der Fakultät Verfahrens- und Systemtechnik (FVST) und bietet in diesem Semester die Vorlesung "Legal issues in plant operation and process safety" für den Master-Studiengang "Process safety and environmental engineering" (PSEE) an.

BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne: „Ich gratuliere Thomas Schendler herzlich zur Verleihung der Honorarprofessur. Sie würdigt seine akademische Arbeit in besonderer Weise und belegt einmal mehr die enge Vernetzung der BAM mit den Universitäten.“

Übergabe der Urkunde: Magnifizenz Prof. Dr. Strackeljan, Prof. Dr. Schendler, Prof. Dr. Krause, Studiengangsleiter PSEE (v.l.n.r.)

Übergabe der Urkunde: Magnifizenz Prof. Dr. Strackeljan, Prof. Dr. Schendler, Prof. Dr. Krause, Studiengangsleiter PSEE (v.l.n.r.)

Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät FVST

Prof. Dr. Schendler wurde 1957 in Berlin geboren und studierte an der TU Berlin Technische Chemie. Nach seiner Promotion 1987 trat er in die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ein. Er ist einer der Hauptautoren der Datenbank CHEMSAFE, der umfangreichsten Datensammlung sicherheitstechnischer Kenngrößen für reaktionsfähige Stoffsysteme. Seit 2004 leitet er in der BAM die Abteilung Chemische Sicherheitstechnik, mit mehr als 120 Beschäftigten die größte Einrichtung für Forschung, Prüfung und Zulassung und Beratung auf diesem Fachgebiet in Deutschland. Einer breiten Öffentlichkeit ist die Abteilung bekannt für die Zulassung von Pyrotechnik (Silvesterfeuerwerk). Prof. Dr. Schendler ist zudem der Vorsitzende der Kommission für Anlagensicherheit (KAS), einem Beratungsgremium des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Mit der FVST plant er eine Erweiterung der Zusammenarbeit durch gemeinsame Forschungsvorhaben, zum Beispiel zu Eigenschaften explosionsfähiger Stoffgemische, sowie bei der Betreuung von Promotionen und Masterarbeiten.