15.02.2017
Dr. Franziska Fischer gewinnt Dissertationspreis Adlershof

Übergabe der Auszeichnung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Klaus Rademann vom Institut für Chemie, HU Berlin, bei dem Frau Dr. Fischer promoviert hat, Prof. Ulrich Panne, Präsident der BAM, Dr. Franziska Fischer, Dr. Franziska Emmerling, Leiterin des Fachbereiches Strukturanalytik

Quelle: IGAFA, Fotograf: Matthias Brandt

Chemie kann so einfach sein: Zwei Pulver in eine Kugelmühle geben, kräftig schütteln und schon entsteht eine neue Verbindung. Dr. Franziska Fischer konnte durch Echtzeitüberwachung die Reaktionswege solcher mechano-chemischen Synthesen aufdecken. Ihre Dissertation am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und an der BAM leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung umweltverträglicher und kosteneffizienter Synthesemethoden.

Mit dieser sehr guten Leistung hat sich Dr. Franziska Fischer als eine von insgesamt drei Nominierten um den Dissertationspreis Adlershof beworben. Dazu hat sie am 15. Februar 2017 ihre Arbeit im Rahmen eines Wettbewerbes an der HU erfolgreich präsentiert. Die Herausforderung dabei: In nur 15 Minuten mussten die Nominierten das Thema ihrer Arbeit dem Publikum verständlich näher bringen. Dr. Franziska Fischer konnte die Jury überzeugen und wurde für die beste Präsentationsfähigkeit mit der 3.000 Euro dotierten Auszeichnung ausgezeichnet.

Hintergrund

Seit 2002 vergeben die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA) und die WISTA-MANAGEMENT GMBH alljährlich gemeinsam den mit 3.000 Euro dotierten Dissertationspreis Adlershof.

Zielgruppe sind alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion in Adlershof angefertigt und mit dem Prädikat von mindestens „sehr gut“ (magna cum laude) abgeschlossen haben. In einem Live-Wettbewerb treten jeweils drei Nominierte gegeneinander an. Wer sein Thema am lebendigsten und verständlichsten präsentiert, gewinnt den Preis.