30.01.2017
Im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung besuchte die 10-jährige Malwine mit ihrem Vater die BAM.

Im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung besuchte die 10-jährige Malwine mit ihrem Vater die BAM.

Quelle: BAM, Referat Unternehmenskommunikation

Fast täglich kommt sie auf der Fahrt über die vierspurige Straße Unter den Eichen an den traditionsreichen Gebäuden der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) vorbei. Als Malwine im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung die Aufgabe erhielt, eine Portfolioarbeit zu erstellen, entschloss sie sich herauszufinden, was die BAM für eine Einrichtung ist und wofür sie steht. Nach ausführlichen Besuchen auf der neu gestalteten Website der BAM, der Recherche im Internet und dem Ansehen von Filmen auf YouTube, kam sie gut vorbereitet am 6. Januar 2017 mit einer langen Liste an Fragen und in Begleitung ihres Vaters in die BAM.

Nachdem sie einen kurzen Überblick zu den Aufgaben und vielfältigen Tätigkeiten der BAM im Bereich der Sicherheit in Technik und Chemie, im Büro des Leiters der Unternehmenskommunikation, Venio Quinque, bekommen hatte, ging es richtig zur Sache. Dr. Christian Lohrer zeigte, dass Pyrotechnik nicht nur Silvesterfeuerwerk ist, sondern beispielsweise als Airbag für die Sicherheit im Automobil sorgt. Beeindruckend waren die vorgeführten Prüfungen von Feuerwerk aber dennoch. Von der Kälte beim Feuerwerk ging es weiter zu den tropisch warmen Räumen des Termitenkellers, in diesem jedoch die Termitenhügel vermisst wurden. Was viele Menschen nicht wissen ist, dass die allermeisten Termiten fast unbemerkt im Erdboden leben. Erst wenn man die Deckschicht oder hier im Termitenkeller das oberflächlich unbeschadete Holz wegnimmt, kann man den beinahe unermesslichen Fressdrang der kleinen Verwandten der Küchenschaben erkennen. Mit vielen neuen Eindrücken von der viel größeren, als von der Straße her erkennbaren BAM und einigen kleinen Andenken an den Besuch, kehrte Malwine an ihren Schreibtisch zurück, um ihre Arbeit zu vollenden.