16.06.2016
Studierende von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in der BAM: Spannende Einblicke gab es in den Fachbereich Zerstörungsfreie Schadensdiagnose und Umweltmessverfahren

Spannende Einblicke gab es in den Fachbereich Zerstörungsfreie Schadensdiagnose und Umweltmessverfahren

Quelle: BAM

Studentinnen und Studenten von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin aus den Fachrichtungen Maschinenbau und Umweltinformatik besuchten in dieser Woche die BAM. Sie informierten sich im BAM-Fachbereich Zerstörungsfreie Schadensdiagnose und Umweltmessverfahren über verschiedene physikalische Prüfverfahren für Beton.

Dr. Ernst Niederleithinger erklärte Ultraschall-Prüfverfahren, die zur Untersuchung von Beton eingesetzt werden. Hier konnten die Studierenden ein Prüfgerät selbst ausprobieren: Das Gerät wurde von der BAM mit einem Industriepartner zusammen entwickelt und ist nun kommerziell erhältlich. Damit lassen sich Bauteildicken messen und Einbauten lokalisieren. Und noch eine Entwicklung der BAM konnten die Studierenden sehen: Eine automatisierte Ultraschall-Messvorrichtung, mit der Prüfungen schneller, genauer und besser reproduzierbar werden als mit herkömmlichen Geräten.

Der Physiker Gerd Wilsch zeigte dann, wie er mit der laserinduzierten Breakdown-Spektroskopie messen kann, wie viel Wirkstoff eines Hydrophobierungsmittels wo in der Probe verteilt ist. Ein Weg, die kapillare Wasseraufnahme im Beton zu unterbinden, ist die Imprägnierung der Oberflächen mit siliziumorganische Verbindungen. Dabei wird die Betonoberfläche so verändert, dass sie wasserabweisend wird und folglich auch keine Schadstoffe mehr in den Baukörper eindringen können. Hydrophobierung heißt dieser Vorgang.