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Bundesadler



Geschichte

BAM Testgelände Technische Sicherheit

Das BAM Testgelände Technische Sicherheit (1202 Hektar) liegt in Horstwalde/Baruth, etwa 50 km südlich von Berlin.

Prüfungen, die auf dem Testgelände durchgeführt werden, dienen der Wahrnehmung der gesetzlichen Aufgaben der BAM, u. a. auf dem Gebiet des Gefahrgutrechts und des Sprengstoffgesetzes.

1871
Das Preußische Kriegsministerium beschließt, den Schießplatz Tegel der Artillerieprüfungskommission in den Kummersdorfer Forst zu verlegen.

1875
Im Oktober 1875 wird der Eisenbahnverkehr nach Kummersdorf aufgenommen.

1928 bis 1929
Eine Kraftfahrversuchsstrecke für Motorräder, Pkw, Lkw, Zugmittel und Panzer wird auf diesem Gelände östlich der Verbindungsstraße Kummersdorfer Gut – Horstwalde errichtet.

1932 bis 1936
Wernher von Braun lebt in Mellensee und arbeitet in der Forschungsstelle für Raketenentwicklung in Kummersdorf.

1934
Im Dezember 1934 erfolgen erste erfolgreiche Brennversuche mit einem Flüssigkeitstriebwerk auf dem Versuchsgelände des Heereswaffenamtes.

1938 bis 1945
Die Kraftfahrversuchsstrecke im Bereich Schlageberge (nordöstlich Horstwalde) wird zur Erprobung von Rad- und Kettenfahrzeugen erweitert.

1945
Im April 1945 erobert die Rote Armee der Sowjetunion das Gelände und demontiert bzw. sprengt Ausrüstungen.

1949 bis 1956
Nutzung als militärisches Fahrschulgelände

1957
Ab 1957 testet die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR Kraftfahrzeugtechnik, sie unternimmt Klimatests an Technik und Beschussversuche auf Betonumschließungen für zukünftige Kernkraftwerke und sicherheitsrelevante Bauten.

1975
Die NVA unterstellt das Erprobungsgelände dem neu errichteten Militärtechnischen Institut (MTI) mit seiner Zentrale in Königs Wusterhausen

1990
Im Juni 1990 wird das Militärtechnische Institut (MTI) zum Institut für Produktprüfung und Industrietoxikologie (IPI) beim Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) und damit von der NVA ausgegliedert

1990
Gemäß Organisationserlass des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) vom 27. September 1990 wird die Nutzung des Freiversuchsgeländes durch die BAM zugelassen

1995
Die Bundesrepublik Deutschland wird Eigentümerin am Freiversuchsgelände Horstwalde. Eintrag ins Grundbuch am 20. September 1995.

2002
Seit 2002 befindet sich das gesamte Gelände im Ressortvermögen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

2002
Am 3. Juli 2002 erfolgt die Grundsteinlegung für Baumaßnahmen. Das Freiversuchsgelände Horstwalde soll zum alleinigen Freiversuchsgelände der BAM ausgebaut werden.

2004
Fertigstellung der 36-m-Fallversuchsanlage zur Überprüfung von Brennelement-Transportbehälter

2005
Am 11. November 2005 erfolgt der Spatenstich für das Prüffeld zur Untersuchung von Brand- und Explosionsgefahren.

2007
Im Juni 2007 ist das Prüffeld als Explosions- und Detonationsstand zur Untersuchung von Brand- und Explosionsgefahren fertiggestellt.

Ende 2007 sind die Arbeiten für den großen Brandprüfstand zur thermischen Untersuchung von Gefahrgutbehältern beendet.

Anfahrtsinformation zum BAM Testgelände Technische Sicherheit

Geschichte

2009-02-18  

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