Arbeitsschwerpunkte der BAM
Berstfolie im Experiment
Ein Risiko ergibt sich aus dem Schaden eines unerwünschten Ereignisses und der Wahrscheinlichkeit, mit der es eintritt. Die Risiken beherrschbar zu machen, die sich beim Transport, der Lagerung und dem Umgang mit explosiven, brennbaren und anderen gefährlichen Stoffen und Stoffsystemen ergeben, das ist der Inhalt des Arbeitsschwerpunkts „Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen und Gefahrgütern“.
Explosionsdruckfester Prüftank
Die Materialforscher und Chemiker der BAM ermitteln und bewerten die gefährlichen Eigenschaften von Stoffen, Stoffsystemen und Gegenständen. Auf dieser Basis prüfen sie, welche technischen Maßnahmen geeignet sind, Risiken zu verringern. Das beginnt oft schon in der Fabrik: Wie lässt sich die hoch komplizierte chemische Prozess- und Anlagentechnik in diesem Sinne verändern? Wie können Umschließungen verbessert werden, damit sie die darin befindlichen Substanzen sicher verwahren? Worauf ist bei Transport, Lagerung und schließlich bei der Entsorgung zu achten? Hier leistet die BAM wesentliche Arbeit, z. B. in der Verbesserung der Transportsicherheit radioaktiver Stoffe.
Detonationsrohrstrecke
In der Prävention erbringt die BAM ebenfalls ihren Beitrag: Der notwendige Einsatz von Gefahrstoffen birgt immer auch die Gefahr des Missbrauchs, beispielsweise bei terroristischen Anschlägen. Zur Gefahrenprävention gehört etwa die Prüfung und Entwicklung technischer Möglichkeiten zur Erkennung von Sprengstoffen oder die Prüfung der Auswirkungen von Explosionen auf Gebäudefassaden.
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