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Bundesadler



Arbeitsgebiet

Mikrowellenbohrlochverfahren

Mit dem in der BAM entwickelten Mikrowellenbohrlochverfahren können tiefenaufgelöste Feuchtemessungen im Mauerwerk durchgeführt werden. Dazu müssen zuvor zwei parallele Löcher mit einem Durchmesser von jeweils 12 mm und einem Abstand von ca. 5 cm bis zur erforderlichen Tiefe in das Mauerwerk gebohrt werden. In diesen Bohrlöchern können dann zwei Dipolantennen schrittweise bewegt werden.

Die Feuchtebestimmung basiert auf der Messung der transmittierten Mikrowellenintensität zwischen den beiden Antennen und damit der Dämpfung im dazwischenliegenden Material. Mit Hilfe von Kalibrationskurven kann über die Dämpfung der Feuchtegehalt ermittelt werden. Da dieses Verfahren auch wiederholt eingesetzt werden kann, eignet es sich für längerfristige Beobachtung, z. B. von Austrocknungsprozessen nach der Beseitigung der Ursache von Feuchteschäden. Sowohl das Verfahren als auch die Mikrowellenantennen wurden patentiert (s. u.).

Zur Zeit wird das Verfahren sehr erfolgreich zur Feuchtemessung in Mauerwerk eingesetzt. Es ist geplant, die Messtechnik auch für Anwendungen in Betonbauteilen zu optimieren. An der Entwicklung der dazu erforderlichen Antennen wird zur Zeit gearbeitet.

   

Service

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2011-01-07  

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Fachgruppe 8.2

Fachgruppe 8.2

Dr. rer. nat.
Herbert Wiggenhauser
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Telefon:
+49 30 8104-1440
E-Mail:
Herbert.Wiggenhauser@bam.de

Dipl.-Ing.
Thomas Kind
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Telefon:
+49 30 8104-3225
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Thomas.Kind@bam.de

 

 

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