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Bundesadler



Schädigungsmechanismen und Schutzmaßnahmen

Betonschädigende Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR)

Bei der Alkali-Kieselsäurereaktion in Beton (AKR) reagieren empfindliche Gesteinskörnungen mit den Alkalien des Zements oder von außen zugeführten Alkalien. Diese Art der Betonschädigung verursacht alleine in Deutschland jährlich Reparaturkosten, die im Millionenbereich liegen. Wir untersuchen deshalb, wie sich Schäden durch AKR vermeiden lassen. Ein Forschungsthema ist hierbei der Einfluss von Zusatzstoffen (Flugasche, Mikrosilika, natürliche Puzzolane) und latent-hydraulischen Stoffen auf den Verlauf der AKR. Die Erfahrung zeigt, dass Betonrezepturen mit Zusatzstoffen weniger anfällig gegen eine AKR sind. Eine derzeit durchgeführte Forschungsarbeit vergleicht daher die Reaktionsmechanismen bei einer AKR in Beton mit und ohne Zusatzstoffe. Ein Schwerpunkt hierbei ist insbesondere die Berücksichtigung von natürlichen Puzzolanen (Trass), da zu dieser Gruppe von Zusatzstoffen nur wenige Daten bezüglich ihres Verhaltens bei einer AKR vorliegen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen Lösungsmöglichkeiten zur Optimierung von Betonrezepturen unter Berücksichtigung von Zusatzstoffen aufzuzeigen, um in Zukunft Schäden zu minimieren.


Durchlicht-Mikroskopaufnahmen von Dünnschliffpräparaten ( II Polarisatoren, Porenraum ist blau kontrastiert)


Arbeitsbereich

2016-01-28  

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Fachgruppe 7.1 Baustoffe


Dr.-Ing.
Patrick Fontana
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Telefon:
+49 30 8104-1713
E-Mail:
Patrick.Fontana@bam.de