Arbeitsgruppe
Portlandit in einer Luftpore eines Betons. Mikroskopische Aufnahme eines Dünnschliffs bei gekreuzten Polarisatoren (Großbild)
Die Arbeitsgruppe erforscht Mikro- und Nanogefüge von Baustoffen und deren Einfluss auf die makroskopischen Eigenschaften. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die systematische Untersuchung von Mechanismen, die zu Schäden in Baustoffen führen. Es werden sowohl die Eigenschaften der Baustoffe (Zusammensetzung und Gefüge) als auch die Umgebungsbedingungen berücksichtigt, unter denen eine Schädigung erfolgen kann. Im Vordergrund stehen Schadensanalysen auf der Mikro- und Nanoebene von zementgebundenen Baustoffen, Naturstein und anderen mineralischen Werkstoffen. Ein zweiter Schwerpunkt befasst sich mit Schutzsystemen für Baustoffoberflächen, wie Anti-Graffitisysteme und Hydrophobierungsmittel. Untersucht wird deren Wirkungsweise und Dauerhaftigkeit auf verschiedenen Baustoffuntergründen. Die Erfahrungen aus dieser Arbeit fließen in die aktuelle Normung und in Regelwerke ein. Weiterhin werden gezielt Grundlagen für eine Optimierung von dauerhaftigkeitsrelevanten Baustoffeigenschaften geschaffen. Dazu werden Baustoffe im Mikro- und Nanobereich bezüglich ihrer Gefüge und Phasenzusammensetzung charakterisiert, um z. B. bei zementgebundenen Baustoffen den Einfluss von Änderungen in der Rezeptur oder im Nachbehandlungsregime zu erfassen.
Schadensursachen und Schadensmechanismen
NANOCEM Marie Curie Research and Training Network: Parallelstudie von sulfatausgelagerten Feld- und Laborproben
Optimierung von Baustoffeigenschaften
Standardlehm: Standardisierung von nicht genormten innovativen Lehmbauprodukten
NIKER: Neu wissenbasierende Ansätze zum Schutz von Denkmalobjekten gegen Erdbeben
Schutzmaßnahmen für anorganische Baustoffe
Gremien- und Beratungstätigkeiten
Aktuelles: Forschungsvorhaben | Dissertationen | Poster | Technische Ausstattung