Arbeitsgruppe
Zentrales Anliegen der Arbeitsgruppe ist es, die zunehmenden thermischen, mechanischen und korrosiven Beanspruchungen gefügter Bauteile und Strukturen während ihrer Fertigung, aber insbesondere während des Betriebes zu analysieren. Dabei werden neben der Entwicklung entsprechend belastbarer Werkstoffe zunehmend moderne Prüfverfahren erforderlich, die als Teil einer geschlossenen Prüfkette die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf reale gefügte Bauteile sicherstellen. Es ist deshalb notwendig, nicht nur die Schweißbarkeit sondern auch das spätere Verhalten im Betrieb als eine Bauteileigenschaft zu verstehen. Daher sind vor allem die konstruktiv bedingten Randbedingungen in die Prüfung geschweißter Bauteile mit einzubeziehen. Die Forschungsaktivitäten der Arbeitsgruppe konzentrierten sich daher besonders auf die Quantifizierung der Zusammenhänge zwischen Werkstoff und Konstruktion.
Zur Bewertung der Risssicherheit stehen verschiedene Kalt- und Heißrisstests sowie die Großprüfanlage GAPSI 16 [pdf, 208 KB] zur Verfügung.
Bauteilschweißversuch in der 16 MN-Großprüfanlage GAPSI 16
Eigenspannungsermittlung an Bauteilen mit der Bohrlochmethode
IRC (Instrumented Restraint Cracking) Test
Eigenspannungsermittlung an Bauteilen mit der röntgenografischen Methode
MVT (Modified Varestraint Transvarestraint) Test
Veranstaltung
In-situ studies by synchrotron and neutron diffraction
1st international Workshop, 1 and 2 September 2009, Berlin
Veranstaltungsankündigung auf www.bam.de
Insituexperiments Website
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