Fachgruppe 5.4
Die VHE erlaubt den qualitativen und quantitativen massenspektrometrischen Nachweis von Gasen, die während dynamischer oder isothermer Wärmebehandlungen im Vakuum entweichen. Es können glasige, keramische, metallische sowie Kompositmaterialien als kompakte Stücken oder Pulver bis in den Schmelzbereich untersucht werden.
Wasserabgabe aus Natron-Kalk-Silikatgläsern unterschiedlicher Wassergehalte während konstanter Aufheizung mit 20 K/min: (1) 1000 Gew. ppm H2O, (2) 100 Gew. ppm H2O. Kompakte Proben: 1 mm bis 2 mm, ca. 100 mg
Damit sind Gasabgabevorgänge bei Herstellungs- und Verarbeitungsschritten, Phasenumwandlungen, Sinter- und Schmelzprozessen verfolgbar. Neben der Ermittlung der Temperaturbereiche erhöhter Gasabgabeaktivität ist nach entsprechender Kalibrierung die Konzentration volatiler Spezies messbar. Die Verwendung von Pulvern definierter Korngröße ermöglicht zudem die Ermittlung von Diffusionskoeffizienten.
| Maximale Temperatur: | 1600°C |
|---|---|
| Maximale Heizrate: | 40 K/min |
| Volatile Spezies: | bis m/e =500, 30 Massen simultan |
| Proben: | Kompakte Proben (3x3x10) mm, Pulver, Flüssigkeiten (0,1 ml) |
Service
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