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Bundesadler



Fachgruppe 5.4

Vakuumheißextraktion (VHE)

Die VHE erlaubt den qualitativen und quantitativen massenspektrometrischen Nachweis von Gasen, die während dynamischer oder isothermer Wärmebehandlungen im Vakuum entweichen. Es können glasige, keramische, metallische sowie Kompositmaterialien als kompakte Stücken oder Pulver bis in den Schmelzbereich untersucht werden.


Damit sind Gasabgabevorgänge bei Herstellungs- und Verarbeitungsschritten, Phasenumwandlungen, Sinter- und Schmelzprozessen verfolgbar. Neben der Ermittlung der Temperaturbereiche erhöhter Gasabgabeaktivität ist nach entsprechender Kalibrierung die Konzentration volatiler Spezies messbar. Die Verwendung von Pulvern definierter Korngröße ermöglicht zudem die Ermittlung von Diffusionskoeffizienten.

Technische Daten

Maximale Temperatur: 1600°C
Maximale Heizrate: 40 K/min
Volatile Spezies: bis m/e =500, 30 Massen simultan
Proben: Kompakte Proben (3x3x10) mm,
Pulver,
Flüssigkeiten (0,1 ml)

Service

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2011-01-05  

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Fachgruppe 5.4

Ansprechpartner

Dr. rer. nat.
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Richard-Willstätter-Straße 11
12489 Berlin
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E-Mail:
Ralf.Mueller@bam.de

Dr.-Ing.
Martin Gaber
Richard-Willstätter-Straße 11
12489 Berlin
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+49 30 6392-5932
E-Mail:
Martin.Gaber@bam.de

Sekretariat
Unter den Eichen 44-46
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