Arbeitsgruppe
Lokal aufgelöste Orientierungsbeschreibung eines Duplex-Stahles mittels EBSD.
Transformations-Polfigur für Austenit für das darüber gezeigte EBSD- Bild.
Relativ neue analytische Verfahren, wie EBSD (electron back-scattered diffraction) besitzen ein hohes Entwicklungspotential das in der Kombination unterschiedlicher Informationen wie Orientierungsmessung, chemische Elementanalyse, lokale Zuordnung der Daten und 3D-Abbildung der Oberflächen liegt. Dabei sind innovative Ideen gefragt, die es ermöglichen, Standardauswertemodule für eine ganze Gruppe von Applikationsbeispielen einzusetzen. Für Transformationsgefüge von Stählen können Polfiguren genutzt werden, die die Orientierungsbeziehung zwischen Hoch- und Tieftemperaturphase darstellen und die zur Rekonstruktion des ursprünglichen Hochtemperaturgefüges eingesetzt werden können.
Die Phasenidentifikation im Rasterelektronenmikroskop (REM) ist von großem Interesse, da sie die Charakterisierung von Einschlüssen und Ausscheidungen erheblich vereinfacht. Bisher traditionell im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) durchgeführt, würde diese Methode für Partikel im µm-Bereich deutliche Vereinfachungen hinsichtlich der Präparation nach sich ziehen. Weitere Entwicklung auf diesem Gebiet sind geeignet, Werkstoffe mit höherer Zuverlässigkeit zu charakterisieren und damit die Sicherheit von Bauteilen auch in Zukunft zu gewährleisten.
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