Direkt zum Seiteninhalt

Kompetenzen | Fachthemen | Service | Aktuell | Über uns
Kontakt | © Impressum | Sitemap | Suche
Bundesadler



Phasenanalytik

Innere Spannungen / Eigenspannungen

Da sich innere - in einem Bauteil schon vorhandene - Spannungen und von außen aufgebrachte Lastspannungen überlagern, spielen sie bei der Sicherheitsauslegung eines Bauteils eine entscheidende Rolle. Einerseits sind sie negativ; sie können Ursache für ein unerwartetes Bauteilversagen sein, andererseits sind sie positiv; sie werden gezielt in ein Bauteil eingebracht, damit sie zu einer Verbesserung des Werkstoffverhaltens unter bestimmten Beanspruchungsbedingungen führen. Es wird je nach Reichweite der Spannungsfelder zwischen Mikro- und Makroeigenspannungen unterschieden.

Die Entstehungsursachen von Eigenspannungen sind vielfältig:

Mit monochromatischer Röntgenstrahlung können ebene Spannungszustände zerstörungsfrei nur in der Bauteiloberfläche, bis zu einer Tiefe von <20 µm bestimmt werden. Das Prinzip der röntgenographischen Spannungsbestimmung beruht auf der Messung von Netzebenenständen des atomaren Kristallgitters, denen mittels bekannter elastischer Konstanten Spannungen zugeordnet werden.

Makroeigenspannungen
Sie werden nach dem sin²-y-Verfahren bestimmt. Der Werkstoff muss weitgehend texturfrei und feinkristallin sein.

Mikroeigenspannung
Beispielhaft sei hier die Bestimmung der Gitterfehlpassung am Beugungsprofil von zweiphasigen, einkristallinen Nickelbasis-Werkstoffen genannt.


Fachbereich 5.1 | Phasenanalytik

2012-05-09  

top


Dr. rer. nat.
Gert Nolze
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Telefon:
+49 30 8104-4153
E-Mail:
Gert.Nolze@bam.de

Sekretariat
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Telefon:
+49 30 8104-1519
Fax:
+49 30 8104-1517

 

Wege zur BAM