Arbeitsgruppe
Schlagfunkenapparatur
Explosion eines Prüfgemisches im Versuch durch einen einzelnen mechanisch erzeugten Schlagfunken
Die Zündfähigkeit mechanisch erzeugter Funken hängt von einer Vielzahl von Einflussfaktoren ab, wie z. B. von der kinetischen Schlagenergie bzw. der Schleifgeschwindigkeit, der Geometrie der Schlag- bzw. Schleifpartner, dem Anpressdruck der Schleifpartner, der Kinematik, den Werkstoffen, der Oberflächenbeschaffenheit, ggf. dem Grad der Verrostung und der Zusammensetzung des explosionsfähigen Gemisches, auch innerhalb einer Gasegruppe.
In der Arbeitsgruppe werden
Untersuchungen mit Schlag- und Schleiffunkenapparaturen unter unterschiedlichen
explosionsfähigen Brennstoff/Luft-Gemischen durchgeführt.
Folgende Parameter können variiert
werden:
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bilden die Grundlage für die Beurteilung mechanischer Zündgefahren an Geräten, Gerätebaugruppen, Anlagen und Anlagenteilen. Ferner fließen die Ergebnisse auch in die europäische Normung ein (z.B. EN 1127-1, EN 13463-1, EN 14986).
Die vorhandenen Versuchsapparaturen erlauben weiterhin Untersuchung von kundenspezifischen Materialpaarungen auf die Wahrscheinlichkeit der Entstehung mechanisch erzeugter Funken und deren Zündwahrscheinlichkeit unter vom Kunden vorgegebenen Randbedingungen.
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Dr.-Ing.