Arbeitsgruppe
Farbstoffbeladene Mikropartikel (Großbild)
Im Fokus der Arbeitsgruppe steht die Entwicklung, Untersuchung, Anwendung und Etablierung von miniaturisierten analytischen Plattformen.
Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf partikuläre, in der Regel mikro- oder nanoskalige Objekte (z. B. Mikro- oder Nanopartikel), die so funktionalisiert sind, dass sie die Anwesenheit eines Analyten erkennen und anzeigen können. Diese Sensorpartikel können dabei auf den verschiedensten Trägern immobilisiert sein, im Durchfluss oder in Kavitäten (z. B. Mikrotiterplatten) eingesetzt, beobachtet und abgefragt werden. Zur Signalübermittlung werden meist chromo- und/oder fluorogene Verbindungen wie organische Farbstoffe oder Selten-Erd-Ionen eingesetzt.
Das besondere Interesse der Arbeitsgruppe gilt dabei zum einen der Entwicklung von möglichst einfachen Screening-Verfahren (z. B. Teststreifen oder robuste Sensoren), zum anderen der parallelen Detektion verschiedener Analyte in Hochdurchsatz- oder multiplexfähigen Verfahren. Als Detektionsverfahren finden primär optische Methoden einen Einsatz, da sie in der Regel die besten Möglichkeiten hinsichtlich Miniaturisierung und Durchsatz bieten.
Um miniaturisierte Analyseplattformen für den empfindlichen optischen Nachweis zu qualifizieren, ist die Erarbeitung von Strategien zur Signalverstärkung unabdingbar. Aufbauend auf jahrelangen Erfahrungen im Bereich des Designs funktioneller Farbstoffe, molekularer Indikatoren und Schalter, ist die Arbeitsgruppe hier intensiv tätig. Im Bereich der Parallelisierung von Nachweisen spielen zudem Kodierung und selektive Adressierung eine große Rolle.
Nachweismechanismen von Indikatormolekülen und Sensorpartikeln (Großbild)
Partikelsynthese im Rotator
Service
Dr. rer. nat.
Researcher ID (K. Rurack)
B-1079-2009
Researcher ID (M. Biyikal)
C-8631-2009
Sekretariat:
Telefon:
+49 30 8104-1159
Fax:
+49 30 8104-1157