Probenwechsel bei der Röntgenfluoreszenzanalyse
Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) ist eine zerstörungsfreie Methode aus der Materialanalytik zur qualitativen und quantitativen Bestimmung der elementaren Zusammensetzung einer Probe.
Mit der stationären RFA können die Elemente Bor bis Uran in nahezu allen festen und flüssigen Matrices gemessen werden.
Gerät
Sequentielles wellenlängendispersives MagiXPro Röntgenspektrometer der Firma
Panalytical B.V.
Matrices
Metalle, Kunststoffe, Mineralölprodukte, Oxide, Salze, Keramiken, Holz, Böden,
Wässer, Abwässer
Probenbeschaffenheit
Fest, pulverförmig, flüssig
Analytischer Bereich
Bor bis Uran
Messarten
Qualitative und (semi-)quantitative Analyse der Elemente
Nachweisgrenzen
Ca. 10 µg/g für die meisten Elemente bei einer max. Präzision von 0,04 %
relativ
Weiteres
Probenvorbereitungen wie z. B. Probennahme, Verpressen oder Verglasen des
Probenmaterials werden bei Bedarf ausgeführt.
Fachbereich 1.4 | Anorganische Prozessanalytik - Röntgenfluoreszenzanalyse | Prüfeinrichtungen der BAM
Dr. rer. nat.