Bestrahlung am BER II Reaktor am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (© Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie)
Die Neutronenaktivierungsanalyse ist eine zerstörungsarme Multielement-Methode mit hoher Empfindlichkeit, hoher Präzision und Richtigkeit. Es wird als Verfahren zur Analyse von Spurenelementen mit sehr niedrigen Nachweisgrenzen und zur Reinheitsbestimmung eingesetzt.
Die Neutronenaktivierungsanalyse wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bestrahlungsdienst am Forschungsreaktor BER II und dem Labor für Neutronenaktivierungsanalyse am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) in Berlin-Wannsee angeboten.
Gerät
Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen (am HZB)
Germanium Detektoren der Firma Ortec (in der BAM)
Matrices
Metalle, Kunststoffe, Oxide, Salze, Böden, Wässer
Probenbeschaffenheit
Fest, pulverförmig, flüssig
Analytischer Bereich
Natrium bis Uran
Messarten
Qualitative und quantitative Analyse der Elemente
Nachweisgrenzen
Bereich: ppb / ppm (matrix- und elementabhängig)
Weiteres
Probenvorbereitungen wie z. B. Probennahme, Einwägen, Einschmelzen der
Proben in Quarzampullen und Unterstützung bei Formalitäten (z. B.
Strahlenschutz) werden bei Bedarf angeboten.
Fachbereich 1.4 | Anorganische Prozessanalytik - Röntgenfluoreszenzanalyse | Prüfeinrichtungen der BAM
Dr. rer. nat.