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Bundesadler



RM Aktuell

Neues zertifiziertes Referenzmaterial ZRM Stahl-H1

Das neue zertifizierte Referenzmaterial ZRM Stahl-H1 wurde in einem internationalen Zertifizierungsringversuch mit teilnehmenden Laboratorien der europäischen Stahlindustrie zertifiziert. Es wird herausgegeben von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Zertifizierte Referenzmaterialien Eisen und Stahl, bestehend aus der BAM, dem Stahlinstitut VDEh und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung. Zertifiziert ist der Wasserstoff-Massenanteil von 0,97 mg/kg, die Charakterisierung erfolgte mit den analytischen Methoden Schmelzaufschluss/Wärmeleitfähigkeitsmessung, Heißextraktion/Wärmeleitfähigkeitsmessung und Schmelzaufschluss/IR Detektion.

Das ZRM ist erhältlich in Form von Pins mit einer Masse von je 1 g und einem Durchmesser von 6 mm, abgepackt in Flaschen mit 100 Pins.

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Sebastian Recknagel; Telefon: +49 30 8104-1111; Fax: +49 30 8104-1117; E-Mail: sebastian.recknagel@bam.de

2012-04-13

kontaminiertes Fluss-Sediment

kontaminiertes Fluss-Sediment

Kontaminiertes Fluss-Sediment ERM®-CC020

Ausgangsmaterial des neuen zertifizierten Referenzmaterials ERM®-CC020 war ein Gemisch von Baggergut, das der Elbe bei Magdeburg, der Weißen Elster bei Leipzig und am Finow-Kanal bei Eberswalde entnommen worden war.

Die Zertifizierung erfolgte nach den im ISO Guide 35:2006 und in den technischen Richtlinien des europäischen Referenzmaterial-Konsortiums (BAM-IRMM-LGC) festgelegten Regeln, auf Grundlage der Analysen mehrerer BAM-Arbeitsgruppen.

Referenzwerte werden für die mit Königswasser nach DIN ISO 11466 extrahierbaren Gehalte der Elemente As, Cd, Co, Cr, Cu, Hg, Ni, Pb, V und Zn angegeben. Das Referenzmaterial ist als Pulver mit Korngrößen unter 63 µm erhältlich und kann in der laborinternen Qualitätssicherung zur Verifizierung (Ermittlung der Richtigkeit und Präzision) der mit bekannten Prüfverfahren erhaltenen Analysenergebnisse eingesetzt werden, sowie zur Validierung modifizierter oder neuer Verfahren .

ERM®-CC020 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Holger Scharf; Telefon: +49 30 8104-1114; Fax: +49 30 8104-1117; E-Mail: holger.scharf@bam.de

2012-02-06

Neue zertifizierte Referenzmaterialien ERM®-EB104, ERM®-EB105 und ERM®-EB106

In den neuen zertifizierten Referenzmaterialien ERM®-EB104, ERM®-EB105 und ERM®-EB106 PbCaSn wurden in einem internationalen Zertifizierungsringversuch in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsausschuss „Blei“ des Chemikerausschusses der GDMB (Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik) die Massenanteile der Elemente Ca, Sn (ERM®-EB104, -106) bzw. Ca, Sn, Ag, Bi, (ERM®-EB105) zertifiziert. Ca und Sn liegen in abgestuften Gehalten vor, so dass die drei ZRMs besonders zur Kalibrierung geeignet sind.

    Massenanteil Ca in %   Massenanteil Sn in %
  ERM®-EB104   0,0530   1,27
  ERM®-EB105   0,0595   1,43
  ERM®-EB106   0,0728   1,72

Sie sind erhältlich in Form von Zylindern (Höhe: 40 mm, Durchmesser: ca. 40 mm) für die Funkenemissionsspektrometrie und die Röntgenfluoreszenzanalyse.

ERM®-EB104-106 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Sebastian Recknagel; Telefon: +49 30 8104-1111; Fax: +49 30 8104-1117; E-Mail: sebastian.recknagel@bam.de

2011-12-15

Ochratoxin A (OTA) in gemahlenem Röstkaffee ERM®-BD475

Die zuverlässige Überwachung geltender Mykotoxin-Grenzwerte ist elementarer Bestandteil von Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. So existieren für das leber- und nierenschädigende Schimmelpilzgift Ochratoxin A (OTA) gemäß EU-Verordnung 123/2005 Grenzwerte für verschiedene Lebensmittel, u.a. auch für OTA in Röstkaffee (5 µg/kg).
Das Ziel der Zertifizierung von ERM®-BD475 bestand in der Bereitstellung eines Referenzmaterials mit einem OTA-Gehalt im Bereich des geltenden Grenzwertes, das bislang noch nicht verfügbar war.
ERM®-BD475 ist ein gemahlener Röstkaffee (< 0,5 mm), der mit OTA dotiert und anschließend homogenisiert wurde. Die Zertifizierung erfolgte entsprechend der im ISO Guide 35:2006 sowie in den technischen Richtlinien des europäischen Referenzmaterial-Konsortiums (BAM-IRMM-LGC) festgelegten Regeln. Für die hausinterne Zertifizierung an der BAM wurde die HPLC-MS/MS unter Verwendung von 13C20-OTA als internem Standard eingesetzt. In einem begleitenden Ringversuch mit externen Laboratorien wurden vorrangig Immunoaffinitätschromatographie und HPLC mit Fluoreszenzdetektion verwendet.

ERM®-BD475 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Matthias Koch; Telefon: +49 30 8104-1123; Fax: +49 30 8104-1127; E-Mail: matthias.koch@bam.de

2011-06-21

Ochratoxin A (OTA) in Rotwein

Ochratoxin A (OTA) in Rotwein

Ochratoxin A (OTA) in Rotwein ERM®-BD476

Die zuverlässige Überwachung geltender Mykotoxin-Grenzwerte ist elementarer Bestandteil von Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. So existieren für das leber- und nierenschädigende Schimmelpilzgift Ochratoxin A (OTA) gemäß EU-Verordnung 123/2005 Grenzwerte für eine Reihe von Lebensmitteln, u.a. auch für OTA in Wein (2 µg/kg).
Das Ziel der Zertifizierung von ERM®-BD476 bestand in der Bereitstellung eines Referenzmaterials mit einer OTA-Konzentration im Bereich des geltenden Grenzwertes, das bislang noch nicht verfügbar war.
Ausgangsmaterial für ERM®-BD476 ist ein natürlich belasteter Rotwein aus dem Berliner Handel. Die Zertifizierung erfolgte entsprechend der im ISO Guide 35:2006 sowie in den technischen Richtlinien des europäischen Referenzmaterial-Konsortiums (BAM-IRMM-LGC) festgelegten Regeln. Für die hausinterne Zertifizierung an der BAM wurde die HPLC-MS/MS unter Verwendung von 13C20-OTA als internem Standard eingesetzt. In einem begleitenden Ringversuch mit externen Laboratorien wurden vorrangig Immunoaffinitätschromatographie und HPLC mit Fluoreszenzdetektion verwendet.

ERM®-BD476 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Matthias Koch; Telefon: +49 30 8104-1123; Fax: +49 30 8104-1127; E-Mail: matthias.koch@bam.de

2011-06-21

Fusarium Mykotoxine in Weizenmehl ERM®-BC600

Die zuverlässige Überwachung geltender Mykotoxin-Grenzwerte ist elementarer Bestandteil von Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz.

Die unter moderaten Klimabedingungen dominierende Gattung der Fusarien-Schimmelpilze ist in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Toxine zu bilden, insbesondere auf Getreide und Getreideprodukten. Zu den wichtigsten Fusarien-Toxinen gehören Zearalenon (ZON) und Deoxynivalenol (DON). Während ZON vor allem für seine östrogene Wirkung bekannt ist, werden für DON vorrangig gastrointestinale und immunsuppressive Eigenschaften beschrieben. Europäische ZON- und DON-Grenzwerte existieren sowohl für unverarbeitetes Getreide als auch für Brot und Kleinkindnahrung.
Das Ziel der Zertifizierung von ERM®-BC600 bestand in der Bereitstellung eines Referenzmaterials mit relevanten ZON- und DON-Gehalten. Bisher stand ein solches Referenzmaterial nicht zur Verfügung. Ausgangsmaterial von ERM®-BC600 ist ein mit Fusarium culmorum infizierter Weizen. Die Zertifizierung des getrockneten, gemahlenen (< 1 mm) und homogenisierten Materials erfolgte in einem Zertifizierungs-Ringversuch unter Beteiligung ausgewählter Experten-Laboratorien entsprechend der Regeln des ISO Guides 35:2006 sowie nach den technischen Richtlinien des europäischen Referenzmaterial-Konsortiums (BAM-IRMM-LGC) .

ERM®-BC600 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Matthias Koch; Telefon: +49 30 8104-1123; Fax: +49 30 8104-1127; E-Mail: matthias.koch@bam.de

2011-06-21

Elektronikschrott ERM®-EZ505

Platinenabfall ist als wichtige Quelle für Edelmetalle von ökonomischem Interesse. Der Preis von Platinenabfall ist dabei abhängig von ihrem Gehalt an Edelmetallen wie Silber, Gold, Platin und Palladium. Aufgrund des hohen Preises für Edelmetalle sind präzise Bestimmungen der entsprechenden Gehalte wichtig. Um die Richtigkeit dieser Analysen zu gewährleisten, sind zertifizierte Referenzmaterialien notwendig. Das neue ZRM ERM®-EZ505 schließt eine Lücke auf dem Gebiet der Edelmetallanalytik von Elektronikschrott.
Als Ausgangsmaterial wurden gebrauchte Leiterplatten, die mit Be, In und Pt dotiert wurden, eingesetzt. Die Leiterplatten wurden mit der gleichen Menge Pyrit (FeS2) versteint. Nach Zerkleinern des Materials wurde dieses auf eine Partikelgröße von < 150 µm gesiebt und sorgfältig homogenisiert. Die Massenanteile von Cu, Ni, Ag, Au, Pt, Pd, Be und In wurden zertifiziert. ERM®-EZ505 ist erhältlich in 200 ml Braunglasflaschen gefüllt mit 200 g des pulverförmigen Referenzmaterials.

ERM®-EZ505 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Sebastian Recknagel; Telefon: +49 30 8104-1111; Fax: +49 30 8104-1117; E-Mail: sebastian.recknagel@bam.de

2011-02-18

Kontaminierter Sandboden ERM®-CC018

Ausgangsmaterial für die Herstellung des neuen zertifizierten Referenzmaterials ERM®-CC018 war ein sandiger Boden (Sanierungsaushub) einer Altlastenfläche im Berliner Raum.

Die Zertifizierung erfolgte entsprechend der im ISO Guide 35:2006 sowie in den technischen Richtlinien des europäischen Referenzmaterial-Konsortiums (BAM-IRMM-LGC) festgelegten Regeln, auf Grundlage von Analysen mehrerer BAM-Arbeitsgruppen.

Referenzwerte werden für die mit Königswasser nach DIN ISO 11466 extrahierbaren Gehalte der Elemente As, Cd, Co, Cr, Cu, Hg, Ni, Pb, V und Zn angegeben. Das ZRM wird als Pulver mit Korngrößen unter 63 µm geliefert und kann im Rahmen der laborinternen Qualitätssicherung zur Verifizierung (Ermittlung der Richtigkeit und Präzision) der mit bekannten Prüfverfahren erhaltenen Analysenergebnisse sowie zur Validierung modifizierter oder neuer Verfahren eingesetzt werden.

ERM®-CC018 Bericht in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Holger Scharf; Telefon: +49 30 8104-1114; Fax: +49 30 8104-1117; E-Mail: holger.scharf@bam.de
2010-12-13

Isotopen Referenzmaterialien

Referenzmaterialien für δ11B

Weltweit erste Referenzmaterialien für δ11B

Isotopenreferenzmaterialien sind unentbehrlich um richtige, zuverlässige und vergleichbare Isotopendaten zu erzeugen. Außer zur Korrektur von Massenfraktionierungs- oder Massendiskriminierungseffekten sind Isotopenreferenzmaterialien für die Validierung und Qualitätskontrolle von isotopenanalytischen Verfahren notwendig. Daher bietet die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung die weltweit ersten Referenzmaterialien mit zertifizierten δ11B-Werten an. δ-Werte drücken den Unterschied eines Isotopenverhältnisses eines Elementes relativ zu einem international anerkannten Standard aus. Heutzutage werden δ-Werte in Forschung und Technik verwendet um z.B. geo- und umweltchemische Prozesse zu erforschen oder um die Herkunft von Lebensmitteln und forensischen oder archäologischen Artefakten aufzuklären.

Die drei neuen Referenzmaterialien sind für δ11B-Werte relativ zum international akzeptierten Ursprung der der δ-Skala, NIST SRM 951, zertifiziert. Die δ11B-Werte sind 20.2 (6) ‰ für ERM®-AE120, 19.9(6) ‰ für ERM®-AE121 und 39.7 (6) ‰ für ERM®-AE122 und decken damit ca. dreiviertel der bekannten natürlichen Bor-Isotopenvariation ab. Die δ11B Referenzmaterialien sind primär für die Qualitätskontrolle und Validierung von Probenaufarbeitung, Aufschluss, Analyt-Matrix-Trennung und massenspektrometrischer Messung entwickelt worden.

Zusätzlich wurden zwei Isotopenreferenzmaterialien, ERM®-AE102a und ERM®-AE104a, zertifiziert, welche die bereits nahezu ausverkauften Materialien ERM®-AE102 und ERM®-AE104 ersetzen werden. Die zertifizierten Isotopenverhältnisse 11B/10B sind 2.3338 (30) für ERM®-AE102a und 2.1758 (28) für ERM®-AE104a.

Zusammen mit den bereits zertifizierten Referenzmaterialien ERM®-AE101 und -AE103 bietet die BAM einen einzigartigen Satz von vier Isotopenreferenzmaterialien und drei δ-Referenzmaterialien für die Bor-Isotopenanalyse an.

Bericht und Sicherheitsdatenblatt in englischer Sprache

Ansprechpartner:
Dr. rer. nat. Jochen Vogl; Telefon: +49 30 8104-1144; Fax: +49 30 8104-3527; E-Mail: jochen.vogl@bam.de
2010-11-30

Referenzmaterialien

2012-04-17  

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