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BAM-Dissertationsreihe, Band 80
Dipl.-Ing. Enis Askar
Experimentelle Bestimmung und Berechnung sicherheitstechnischer Kenngrößen
ethylenoxidhaltiger Gasphasen
(Volltext, 2 MB, PDF, Abstract)
2011, ISBN 978-3-9814634-2-2
BAM-Dissertationsreihe, Band 76
Dipl.-Ing. Andreas Zoëga
Spannungsabhängigkeit elastischer Wellen in Beton
(Volltext, 17 MB, Abstract)
2011, ISBN 978-3-9814281-6-2
Weitere Publikationen finden Sie unter BAM > Service > Publikationen
Wir weisen daraufhin, dass CE-gekennzeichnete Feuerwerkskörper der Kategorie F2 mit nicht erlaubten Anzündmitteln (z.B. gedeckter Stoppine) im Handel erhältlich sein können. Dies betrifft derzeit die folgenden Artikel:
Feuerwerksbatterie „Knock Out“
Registriernummer: 0336-F2-27410
Identifikationsnummer: BAM-F2-0308
Feuerwerksbatterien Solar und Solaris
Registriernummer: 1395-F2-0003/2009
Identifikationsnummer: BAM-F2-0163
Gemäß den Anforderungen nach DIN EN 15947-5:2010 Kapitel 6.2 dürfen Feuerwerkskörper keine spontan abbrennenden gedeckten Anzündschnüre nach außen führen. Wenn diese Gegenstände angezündet werden, muss mit direktem Durchzünden der Anzündung und sofortigem Start der Funktion gerechnet werden. Der Schutzabstand von 8 m für Feuerwerkskörper der Kategorie F2 kann dann nicht mehr eingehalten werden. In diesem Zusammenhang ist ferner darauf hinzuweisen, dass der Umgang mit Stoppine eine behördliche Erlaubnis voraussetzt. Diese liegt in der Regel bei den Verwendern von Silvesterfeuerwerk nicht vor.
Kontakt:
Dr. rer. nat. Ulrike Rockland, Pressesprecherin
BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Telefon: +49 30 8104-1003, E-Mail: presse@bam.de
Anobium punctatum Käfer
Mit ihrer neu im Internet verfügbaren „Datenbank Referenzorganismen“ bietet die BAM Bakterien, Pilze und Insekten an, die für Normprüfungen und Tests von Industrieprodukten eingesetzt werden.
„Das Besondere an der Datenbank ist die Verknüpfung zwischen Referenzorganismus und Norm. 62 Organismen werden 23 Normen zugeordnet. Der Kunde kann sich schnell darüber informieren, welche Organismen für seine Prüfungen erforderlich sind“, so Privatdozent Dr. Hans-Jörg Kunte, Leiter der Fachgruppe Biologie im Umwelt- und Materialschutz.
Dr. Höhse (rechts) bei der Urkundenverleihung
Dr. Marek Höhse erhielt die Auszeichnung auf dem "8th European Congress of Chemical Engineering" (ECCE 2011), der in diesem Jahr zusammen mit der "ProcessNet Jahrestagung" veranstaltet wird. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde bereits zum dritten Mal vom gemeinsamen Arbeitskreis Prozessanalytik der GDCh und DECHEMA für die beste Qualifizierungsarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik vergeben.
Marek Höhse hat seine Dissertation zum Thema "Kombination von Raman- und Laserinduzierter Plasma-Spektroskopie für die Mikroanalyse" an der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung angefertigt und an der Humboldt-Universität Berlin verteidigt. Gegenstand war die instrumentelle Entwicklung der Kombination der beiden spektroskopischen Verfahren Raman- und Laserinduzierte Plasma-Spektroskopie. Seine Arbeiten sind wegbereitend für eine At- und Online-Prozessanalytik mit kompakten und robusten Bauteilen.
Weitere Informationen zur Preisvergabe finden Sie auf arbeitskreis-prozessanalytik.de
Kontakt:
Dr. Michael Maiwald
Fachgruppe 1.4 Prozessanalytik
Telefon: +49 30 8104-1140
E-Mail: Michael.Maiwald@bam
Gerüst an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Experten der BAM unterstützen die Erstellung eines Sanierungskonzepts für die Turmruine der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In einer gutachterlichen Stellungnahme zeigt die BAM umfassend die Schädigungsmechanismen für die vorgefundene Schalenbildung im Tuffstein auf. Darüber hinaus wird sie die Tragfähigkeit möglicher Sanierungskonzepte experimentell untersuchen und die Sanierung wissenschaftlich begleiten.
Aus gegebenem Anlass weist die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung darauf hin, dass für den Stoff 5-(Ethylthio)-1H-tetrazol (CAS-Nummer: 89797-68-2) wegen seiner explosiven Eigenschaften eine Kennzeichnungspflicht besteht. Nach deutschem Sprengstoffgesetz und nach EG-Richtlinie 67/548/EWG muss der Stoff entsprechend eingestuft und deklariert werden.
Die BAM weist auch auf die sich aus der Stoffgruppenzuordnung nach § 1 Absatz 3 in Verbindung mit den §§ 40 und 41 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe (SprengG) ergebenden Straf- und Bußgeldvorschriften hin.
Kontakt:
Dr. Klaus-Dieter Wehrstedt
Fachgruppe 2.2 Reaktionsfähige Stoffe und Stoffsysteme
BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Unter den Eichen 87, 12205 Berlin
Telefon: +49 30 8104-1220
E-Mail: klaus-dieter.wehrstedt @bam.de
SPIN-Projektteilnehmer
Im Forschungsprojekt SPIN „Spearhead Network for Innovative, Clean and Safe Cement and Concrete Technologies” arbeiten sieben afrikanische Länder und drei europäische Länder zusammen. SPIN zielt darauf ab, ein afrikanisches Expertennetzwerk aufzubauen und eine afrikanische Zement- und Betonkultur zu entwickeln.
Beobachtung der Clathratbildung bei Raumtemperatur
Forschern der BAM ist es gelungen, die Bildung von Gashydraten bei Raumtemperatur und Normaldruck in einer hohen Zeitauflösung zu untersuchen. Für ihre Experimente an der ESRF (European Synchrotron Radiation Facility, Grenoble, Frankreich) setzten sie einen akustischen Levitator ein, der es erlaubt, kleine Volumina schwerelos schweben zu lassen. Im schwebenden Tropfen lässt sich an Lösungsmitteln wie z. B. Dichlormethan und darin enthaltenem Wasser über die Verdunstungskälte an der Oberfläche die Bildung von Gashydraten initiieren. Aktuell wird an der Nutzung von natürlich vorkommenden Methanhydraten als alternative Brennstoffressource geforscht.
Instandsetzung an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Die Turmruine der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche weist in ihrer Bausubstanz ein multiples Schadensbild auf. Seit ihrer Errichtung vor 116 Jahren wurden viele unterschiedliche Materialien verbaut. Heute zeigen die großflächige, äußere Tuffsteinschale und Bereiche des freiliegenden Ziegelmauerwerkes gravierende Schadensprozesse wie Abschalungen, Verwitterungen und Rissbildungen auf.
BAM-Experte Dr. Frank Weise von der Abteilung Bauwerkssicherheit leitet in enger Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Dipl.-Ing. Raphael Abrell vom Büro für Architektur, Städtebau und Denkmalpflege (BASD Gerhard Schlotter Architekten) die bauwerksdiagnostischen Untersuchungen.
Kirchenfenster des Havelberger Doms
In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt hat die BAM Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen an historischen Glasmalereien in den Domen zu Halberstadt, Havelberg und Stendal, in der Nikolaikirche Quedlinburg und dem Kloster Marienstern in Panschwitz-Kuckau, die von 1994 bis 2000 durchgeführt wurden, untersucht und bewertet.
Die Glasmalerein konnten durch eine fachgerechte Verglasung vor direktem Kondenswasser, Staub aber auch Vandalismusangriffen geschützt werden. Dennoch muss mit langfristigen Schäden gerechnet werden, da die feuchte Luft zwischen Original und Schutzverglasung und vor allem die starken und schnellen Schwankungen von Feuchte und Temperatur zu Schäden führen können.
Roboterplattform Betoscan im Einsatz
BetoScan ist eine selbstnavigierende Roboterplattform mit zerstörungsfreien Prüfsensoren, die den Zustand von großen horizontalen Stahlbetonflächen, die in Parkhäusern oder Industriegebäuden verbaut werden, genau, schnell und kostengünstig erfasst. So können Folgeschäden rechtzeitig erkannt und durch geeignete Instandsetzungsmaßnahmen entgegengewirkt werden.
Das Entwicklungsteam, eine Projektgruppe (Joint Lab) zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) im Bauwesen, setzt sich zusammen aus Experten der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin und dem Fraunhofer IZFP in Saarbrücken sowie kleine und mittlere Unternehmen aus dem Bereich der ZfP. Es wird für die hervorragenden Leistungen um BetoScan von der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) e. V. geehrt.
BetoScan ist ein Projekt aus dem Programm zur „Förderung von innovativen Netzwerken“ (Innonet, www.vdivde-it.de/innonet) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Weitere Informationen unter www.betoscan.bam.de und Pressemitteilung 07/2011
Abbildung eines Teils der Oberfläche des zertifizierten Referenzmaterials BAM-L200 mit einem Sekundärionenmassenspektrometer (Messung: ION-TOF GmbH Münster) | Großbild
Methoden der Oberflächenanalytik wie die Elektronenspektroskopie und die Sekundärionenmassenspektrometrie liefern die Zusammensetzung von Festkörperoberflächen bis in den Bereich weniger Nanometer. Dabei sind die Kontrolle der Bildauflösung und die Kalibrierung der Längenskala von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Messergebnisse. Am genauesten geht das mit dem zertifizierten Referenzmaterial BAM-L200, einem Querschliff durch einen Stapel von 142 Halbleiterschichten.
Die Abbildung von Streifenpaaren und dünnen Einzelstreifen mit zertifizierten Breiten und Abständen ermöglicht die Bestimmung der Bildauflösung des verwendeten Gerätes in einem Bereich von 4 bis 600 Nanometer.
BAM-L200 wurde in der Arbeitsgruppe Schicht- und Oberflächenanalytik entwickelt und patentiert. Die Probe besitzt das feinste und komplexeste Streifenmuster, das jemals realisiert wurde. Für ihre Herstellung arbeiten drei Forschungsinstitutionen zusammen: Die BAM, das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik und die TU Berlin.
Das Referenzmaterial wird weltweit von Geräteherstellern und Anwendern oberflächenanalytischer Verfahren in der Industrie, in metrologischen Staatsinstituten und Forschungseinrichtungen verwendet. Das 50. Exemplar wurde kürzlich an einen deutschen Gerätehersteller verkauft.
Der Einsatz von BAM-L200 wird durch die begleitende Normung von Verfahren zur Bestimmung der Bildauflösung im Rahmen des ISO Technical Committee "Surface chemical analysis" unterstützt.
Referenzmaterial BAM-L200 (Zertifikat, PDF)
Kontakt:
Dr. rer. nat. Mathias Senoner
Arbeitsgruppe Schicht- und Oberflächenanalytik
Telefon: +49 30 8104-3564
E-Mail: Mathias.Senoner@bam.de
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