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BAM-Dissertationsreihe, Band 83
Dipl.-Chem. Charlotte Giesen
ICP-MS and Elemental Tags for the Life Sciences
(Volltext, 2,5 MB, PDF, Abstract)
2012, ISBN 978-3-9814634-7-7
BAM-Dissertationsreihe, Band 82
Dipl.-Chem. Patrick Knappe
Die A4F-SAXS Online-Kopplung zur Untersuchung von Nanopartikeln und
Polymeren
(Volltext, 5,8 MB, PDF, Abstract)
2012, ISBN 978-3-9814634-6-0
Weitere Publikationen finden Sie unter BAM > Service > Publikationen
ZRM Stahl-H1
Im neuen Referenzmaterial ZRM Stahl-H1 ist der Wasserstoff-Massenanteil von
0,97 mg/kg zertifiziert. Die Charakterisierung erfolgte mit den analytischen
Methoden Schmelzaufschluss/Wärmeleitfähigkeitsmessung,
Heißextraktion/Wärmeleitfähigkeitsmessung und Schmelzaufschluss/IR Detektion.
Das ZRM ist erhältlich in Form von Pins mit einer Masse von je 1 g und einem
Durchmesser von 6 mm, abgepackt in Flaschen mit 100 Pins.
RM Aktuell
Referenzmaterialien für die Metallanalytik
Buchumschlag
Materials Challenges and Testing for Supply of Energy and Resources.
Böllinghaus, Th.; Lexow, J.; Kishi, T.; Kitagawa, M. (Hrsg.). 2012, Springer
Verlag, ISBN 978-3-642-233347-0.
Das World Materials Research Institute Forum (WMRIF) verfolgt das Ziel, die
weltweit bedeutenden Materialforschungsinstitute zusammenzuführen und die
Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Materialwissenschaften
und Werkstofftechnik zu fördern. Das Buch fasst referierte Beiträge zusammen,
die Nachwuchswissenschaftler auf dem 2nd International Workshop for Young
Materials Scientists Ende 2010 an der BAM vortrugen. Weitere Informationen: http://www.springer.com | wmrif.info
ERM®-CC020
Ausgangsmaterial des neuen zertifizierten Referenzmaterials ERM®-CC020 war ein Gemisch von Baggergut verschiedener Standorte. Referenzwerte werden für die mit Königswasser nach DIN ISO 11466 extrahierbaren Gehalte der Elemente As, Cd, Co, Cr, Cu, Hg, Ni, Pb, V und Zn angegeben. Das Referenzmaterial ist als Pulver mit Korngrößen unter 63 µm erhältlich.
Dr. Hans-Carsten Kühne
In "Gründlich schiefgelaufen" recherchierte TerraXpress nach den Ursachen für schwere Gebäudeschäden in der südbadischen Stadt Staufen: Geothermie-Bohrungen hatten ungeahnte Folgen. Dr. Kühne, Baustofftechnologie-Experte der BAM, gab Auskunft zur Ursache der Schäden. Die Sendung wurde am 12. Februar im ZDF ausgestrahlt.
Informationen zur Sendung: terra-xpress.zdf.de und Video
Webseite auf bam.de
Anobium punctatum Käfer
Mit ihrer neu im Internet verfügbaren „Datenbank Referenzorganismen“ bietet die BAM Bakterien, Pilze und Insekten an, die für Normprüfungen und Tests von Industrieprodukten eingesetzt werden.
„Das Besondere an der Datenbank ist die Verknüpfung zwischen Referenzorganismus und Norm. 62 Organismen werden 23 Normen zugeordnet. Der Kunde kann sich schnell darüber informieren, welche Organismen für seine Prüfungen erforderlich sind“, so Privatdozent Dr. Hans-Jörg Kunte, Leiter der Fachgruppe Biologie im Umwelt- und Materialschutz.
Dr. Höhse (rechts) bei der Urkundenverleihung
Dr. Marek Höhse erhielt die Auszeichnung auf dem "8th European Congress of Chemical Engineering" (ECCE 2011), der in diesem Jahr zusammen mit der "ProcessNet Jahrestagung" veranstaltet wird. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde bereits zum dritten Mal vom gemeinsamen Arbeitskreis Prozessanalytik der GDCh und DECHEMA für die beste Qualifizierungsarbeit auf dem Gebiet der Prozessanalytik vergeben.
Marek Höhse hat seine Dissertation zum Thema "Kombination von Raman- und Laserinduzierter Plasma-Spektroskopie für die Mikroanalyse" an der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung angefertigt und an der Humboldt-Universität Berlin verteidigt. Gegenstand war die instrumentelle Entwicklung der Kombination der beiden spektroskopischen Verfahren Raman- und Laserinduzierte Plasma-Spektroskopie. Seine Arbeiten sind wegbereitend für eine At- und Online-Prozessanalytik mit kompakten und robusten Bauteilen.
Weitere Informationen zur Preisvergabe finden Sie auf arbeitskreis-prozessanalytik.de
Kontakt:
Dr. Michael Maiwald
Fachgruppe 1.4 Prozessanalytik
Telefon: +49 30 8104-1140
E-Mail: Michael.Maiwald@bam
Gerüst an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Experten der BAM unterstützen die Erstellung eines Sanierungskonzepts für die Turmruine der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In einer gutachterlichen Stellungnahme zeigt die BAM umfassend die Schädigungsmechanismen für die vorgefundene Schalenbildung im Tuffstein auf. Darüber hinaus wird sie die Tragfähigkeit möglicher Sanierungskonzepte experimentell untersuchen und die Sanierung wissenschaftlich begleiten.
Aus gegebenem Anlass weist die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung darauf hin, dass für den Stoff 5-(Ethylthio)-1H-tetrazol (CAS-Nummer: 89797-68-2) wegen seiner explosiven Eigenschaften eine Kennzeichnungspflicht besteht. Nach deutschem Sprengstoffgesetz und nach EG-Richtlinie 67/548/EWG muss der Stoff entsprechend eingestuft und deklariert werden.
Die BAM weist auch auf die sich aus der Stoffgruppenzuordnung nach § 1 Absatz 3 in Verbindung mit den §§ 40 und 41 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe (SprengG) ergebenden Straf- und Bußgeldvorschriften hin.
Kontakt:
Dr. Klaus-Dieter Wehrstedt
Fachgruppe 2.2 Reaktionsfähige Stoffe und Stoffsysteme
BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Unter den Eichen 87, 12205 Berlin
Telefon: +49 30 8104-1220
E-Mail: klaus-dieter.wehrstedt @bam.de
SPIN-Projektteilnehmer
Im Forschungsprojekt SPIN „Spearhead Network for Innovative, Clean and Safe Cement and Concrete Technologies” arbeiten sieben afrikanische Länder und drei europäische Länder zusammen. SPIN zielt darauf ab, ein afrikanisches Expertennetzwerk aufzubauen und eine afrikanische Zement- und Betonkultur zu entwickeln.
Beobachtung der Clathratbildung bei Raumtemperatur
Forschern der BAM ist es gelungen, die Bildung von Gashydraten bei Raumtemperatur und Normaldruck in einer hohen Zeitauflösung zu untersuchen. Für ihre Experimente an der ESRF (European Synchrotron Radiation Facility, Grenoble, Frankreich) setzten sie einen akustischen Levitator ein, der es erlaubt, kleine Volumina schwerelos schweben zu lassen. Im schwebenden Tropfen lässt sich an Lösungsmitteln wie z. B. Dichlormethan und darin enthaltenem Wasser über die Verdunstungskälte an der Oberfläche die Bildung von Gashydraten initiieren. Aktuell wird an der Nutzung von natürlich vorkommenden Methanhydraten als alternative Brennstoffressource geforscht.
Instandsetzung an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Die Turmruine der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche weist in ihrer Bausubstanz ein multiples Schadensbild auf. Seit ihrer Errichtung vor 116 Jahren wurden viele unterschiedliche Materialien verbaut. Heute zeigen die großflächige, äußere Tuffsteinschale und Bereiche des freiliegenden Ziegelmauerwerkes gravierende Schadensprozesse wie Abschalungen, Verwitterungen und Rissbildungen auf.
BAM-Experte Dr. Frank Weise von der Abteilung Bauwerkssicherheit leitet in enger Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Dipl.-Ing. Raphael Abrell vom Büro für Architektur, Städtebau und Denkmalpflege (BASD Gerhard Schlotter Architekten) die bauwerksdiagnostischen Untersuchungen.
Kirchenfenster des Havelberger Doms
In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt hat die BAM Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen an historischen Glasmalereien in den Domen zu Halberstadt, Havelberg und Stendal, in der Nikolaikirche Quedlinburg und dem Kloster Marienstern in Panschwitz-Kuckau, die von 1994 bis 2000 durchgeführt wurden, untersucht und bewertet.
Die Glasmalerein konnten durch eine fachgerechte Verglasung vor direktem Kondenswasser, Staub aber auch Vandalismusangriffen geschützt werden. Dennoch muss mit langfristigen Schäden gerechnet werden, da die feuchte Luft zwischen Original und Schutzverglasung und vor allem die starken und schnellen Schwankungen von Feuchte und Temperatur zu Schäden führen können.
Roboterplattform Betoscan im Einsatz
BetoScan ist eine selbstnavigierende Roboterplattform mit zerstörungsfreien Prüfsensoren, die den Zustand von großen horizontalen Stahlbetonflächen, die in Parkhäusern oder Industriegebäuden verbaut werden, genau, schnell und kostengünstig erfasst. So können Folgeschäden rechtzeitig erkannt und durch geeignete Instandsetzungsmaßnahmen entgegengewirkt werden.
Das Entwicklungsteam, eine Projektgruppe (Joint Lab) zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) im Bauwesen, setzt sich zusammen aus Experten der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin und dem Fraunhofer IZFP in Saarbrücken sowie kleine und mittlere Unternehmen aus dem Bereich der ZfP. Es wird für die hervorragenden Leistungen um BetoScan von der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) e. V. geehrt.
BetoScan ist ein Projekt aus dem Programm zur „Förderung von innovativen Netzwerken“ (Innonet, www.vdivde-it.de/innonet) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Weitere Informationen unter www.betoscan.bam.de und Pressemitteilung 07/2011
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